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Planung Bierbaumgelände nimmt Formen an
Generationsübergreifendes Wohnen auf dem Bierbaumgelände - Investoren gesucht
Bereits Ende April 2007 hatte der Bau- und Planungsausschuss das von der Verwaltung vorgestellte Plankonzept befürwortet und damit den Startschuss für die Einleitung des offiziellen Bebauungsplanverfahrens gegeben. Inzwischen hat der Bebauungsplan BO 48 Rechtskraft erlangt. Mit ersten Erschließungsmaßnahmen wurde in der zweiten Jahreshälfte 2008 begonnen.
In unmittelbarer Innenstadtnähe sollen auf dem ehemaligen Areal der Borkener Textilfirma Bierbaum interessante Wohnformen in zeitgemäßer Architektursprache entstehen. Diesbezügliche Verhandlungen mit potenziellen Projektentwicklern und Architekten werden derzeitig geführt. Dabei wird das besondere Augenmerk auf die städtebauliche Qualität gelegt, um somit zu gewährleisten, dass die von Politik und Verwaltung angestrebten Standards auch ausreichend Beachtung finden. Im Randbereich zur Heidener Straße wurde bereits mit dem Bau einer umfangreichen Seniorenpflege- und Wohnanlage begonnen.
Der Kern dieses Wohnquartiers bildet eine 2- bis 3-geschossige Wohngruppe, die möglicherweise für die Einrichtung von generationsübergreifendem Wohnen dienen soll.
Als Vorbild gilt eine schon umgesetzte Anlage in Emsdetten. Auch die künftige Ausgestaltung in Borken könnte Planungselemente in Anlehnung an den dortigen „Hof Eiche-24“ enthalten. Zentrales Element soll das Leben in Gemeinschaft werden. Innenhöfe und begrünte Verbindungswege fördern zum einen Austausch und Gemeinschaft, bieten aber auch die gewünschte Privatsphäre. Durchdachte und attraktive Architektur soll nicht nur den unterschiedlichen Bedürfnissen der verschiedenen Generationen gerecht werden, sondern auch Begegnungen, Austausch und ein nachbarschaftliches Miteinander fördern.
Zur weitern Förderung des generationenübergreifenden Austausches und der aktiven Nachbarschaftshilfe wird auch über Gemeinschaftseinrichtungen, wie Begegnungsräume, gemeinsame Werk- oder Fahrrad- sowie Wellnessräume nachgedacht. Selbstverständlich wird auch die Barrierefreiheit in die Planungen einfließen.
Auf dem städtebaulichen Filetstück des ehemaligen Bierbaumgeländes könnten sich dann künftig und in direkter Nachbarschaft zum Stadtpark und zur Innenstadt Bewohner aller Generationen wohl fühlen. Familien mit Kindern, Senioren, Paare oder auch Singles könnten hier gemeinsam in einem durch Begrünung und qualitativ hochwertige Bebauung geprägten neuen Wohngebiet ein neues Zuhause finden.
Ziel ist es, mehrgeschossige Einzelgebäude mit insgesamt 18 – 24 Wohneinheiten und Gemeinschaftseinrichtungen zu realisieren. Für dieses neue und vielversprechende Projekt werden laut Stadtverwaltung nun aktuell Investoren, Bauträger bzw. ein Projektentwickler gesucht. Besonders interessant zu diesem Zeitpunkt: Noch können potentielle Investoren Einfluss auf die Planungen und die Ausgestaltung der Gebäude nehmen.
Besonders hellhörig dürften Investoren werden, da grundliegend wichtige Einrichtungen, wie das Schulzentrum, der Park sowie alle Einrichtungen der Innenstadt und des Krankenhauses schon vorhanden sind und nicht erst kostenaufwendig geschaffen werden müssen. Weitere Pluspunkte sind das kurz vor der Umsetzung befindliche Jugendhaus mit der VHS und der Musikschule in der ehemaligen St. Josef-Kirche direkt neben dem Bierbaumgelände sowie die Seniorenwohnanlage auf dem Areal selbst. Als weiterer Anreiz gilt, dass alle Einrichtungen vom „Generationenübergreifenden Wohnen“ aus fußläufig erreichbar sind - egal ob nun mit dem Kinderwagen oder dem Rollator. Selbst der direkt gegenüber liegende neue Aldi ermöglicht schon heute die Deckung des täglichen Bedarfs nur einen Steinwurf vom geplanten Projekt entfernt.
Interessierten Investoren oder Bauträgern steht der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Umwelt und Bauen, Alfons Schnelting (Tel.: 02961/939-149) gerne zur Verfügung.
Selbstverständlich können sich auch schon jetzt interessierte Bewohner, Käufer oder Mietinteressenten bei der Stadtverwaltung melden und sich für das „Generationsübergreifende Wohnen am Park“ vormerken lassen.
Haben Sie Fragen zur Planung von Baugebieten oder benötigen Sie weitere Informationen?
Herr Martin Dahlhaus
Fachabteilung Umwelt und Planung
Telefon: 02861/939-198
Fax: 02861/9396-2198
E-Mail: Martin.Dahlhaus(at)borken.de






