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Baumschutz

 
 
 

Für das Gebiet der Stadt Borken wurde bisher keine Baumschutzsatzung erlassen. Entsprechende Genehmigungen zur Fällung oder Rückschnitt von Bäumen sind daher nicht erforderlich.

 

Lediglich für Bäume, die als Naturdenkmal eingetragen sind, oder Bäume, die im Bebauungsplan festgesetzt wurden, ist eine besondere Genehmigung einzuholen!

 

„Rodungsverbot“ ist das Schlagwort für das Verbot, in der Zeit vom 1. März bis 30. September „Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze zu beschneiden oder auf Stock zu setzen“.

Im Zusammenhang mit diversen Baum- und anderen Gehölzmaßnahmen muss stets ein Blick auf das mittlerweile bundesrechtlich geregelte Artenschutzrecht geworfen werden. Die, nun in §§ 39 Abs. 5 S. 1 Nr. 2 BNatSchG zu findende Regelung dient vor allem dem Erhalt der Lebensstätten wild lebender Tiere (insbesondere Vögeln) und damit dem Artenschutz. Sie lässt deshalb in dem genannten Zeitraum nur „schonende Form- und Pflegeschnitte“ zu.

Ausnahmen davon sieht das BNatSchG vor z.B. bei einer Gefahr, bei Maßnahmen im öffentlichen Interesse die nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgeführt werden können, oder für nach § 15 BNatSchG zulässige Eingriffe in Natur und Landschaft.

Gegen das Fällen oder den Schnitt von Bäumen in Privatgärten sorgt nur das Verbot, Fortpflanzungs- und Ruhestätten der besonders geschützten Arten zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören (44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG) für einen – allerdings ganzjährigen – Schutz von z.B. Horstbäumen.

Auch Höhlenbäume (Specht und Fledermäuse) sind ganzjährig geschützt.

Ihre Ansprechperson

Frau Heike Kalfhues

heike.kalfhues@­borken.de 02861/939-144 Adresse | Öffnungszeiten | Details