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Dienstleistungen von A bis Z

Grundsteuer

Als sog. Realsteuer knüpft die Grundsteuer an das Vorhandensein einer Sache, d.h. den Grundbesitz im Sinne des Bewertungsgesetzes (BewG) an. Dabei wird unterschieden zwischen der Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftlichem Grundbesitz und der Grundsteuer B für sonstige unbebaute und bebaute Grundstücke sowie Erbbaurechte.

Zunächst einmal sollte man die Grundsteuer nicht mit der Grunderwerbsteuer verwechseln. Der entscheidende Unterschied zwischen der Grundsteuer und der Grunderwerbsteuer ist, dass die Grundsteuer vom Grundstück laufend zu zahlen ist und die Grunderwerbsteuer nur beim Erwerb des Grundstücks anfällt.

Die Gemeinden erheben von den Grundstückseigentümern die Grundsteuer und legen den Grundsteuerhebesatz fest. Wird das Grundstück vermietet, kann die Grundsteuer als Teil der Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden. Der Grundsteuer unterliegen

  • Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A) und
  • die übrigen Grundstücke incl. der betrieblich genutzten (Grundsteuer B).


Grundsteuerreform

In 2022 müssen für den gesamten Grundbesitz in Deutschland neue Bemessungsgrundlagen ermittelt werden. Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2018 entschieden, dass die Grundsteuer ab 2025 nicht mehr nach den bisherigen Einheitswerten erhoben werden darf. Vielmehr gelten in Nordrhein-Westfalen ab 2025 neue Grundsteuerwerte, die bereits bis zum 1.1.2022 (Hauptfeststellung) ermittelt werden müssen. Deshalb werden Grundstückseigentümer/innen in 2022 aufgefordert, die aktuellen Merkmale ihres Grundstücks auf den 1.1.2022 (Hauptfeststellungszeitpunkt) zu erklären. Die Erklärung kann in der Zeit zwischen dem 1.7.2022. und 31.10.2022 online unter MeinELSTER (www.elster.de) abgegeben werden.

Bei Fragen erreichen Sie das Finanzamt Borken unter der extra eingerichteten Grundsteuer-Hotline 02861/938-1959 (Montag - Freitag von 9 bis 18 Uhr) oder unter www.grundsteuer.nrw.de.

 

 Merkblatt zur Grundsteuerreform

Information zur Grundsteuerreform in NRW
für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngrundstücken

 

Grundsteuerberechnung

Die Ermittlung der Grundsteuer erfolgt im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens auf der Grundlage des Grundstückswertes. In der ersten Stufe erlässt das Finanzamt auf der Basis des BewG die Höhe des Einheitswerts mit einem Einheitswertbescheid. Der festgelegte Einheitswert bildet in der zweiten Stufe die Grundlage für die Berechnung des Grundsteuermessbetrages. Anschließend folgt die Multiplizierung von Einheitswert und Grundsteuermesszahl zur Erstellung des Grundsteuermessbescheides. In der dritten Stufe kann die Gemeinde den ihr nun vorliegenden Messbetrag mit ihrem individuell festgelegten Hebesatz multiplizieren, um ihre Grundsteuer zu bestimmen.

FAQs Steuern und Abgaben

 

Grundsteuerhebesätze der Stadt Borken

 

Grundsteuer A Grundsteuer Bdarin enthalten ist
ein Zuschlag für die
Straßenreinigung von
im Jahr 2015 213 v.H.451 v.H. 28 v.H.
im Jahr 2016217 v.H.456 v.H.27 v.H.
im Jahr 2017217 v.H.450 v.H.21 v.H.
im Jahr 2018217 v.H.451 v.H.22 v.H.
im Jahr 2019263 v.H.466 v.H.23 v.H.
im Jahr 2020263 v.H.466 v.H.23 v.H.
im Jahr 2021263 v.H.470 v.H.27 v.H.
im Jahr 2022275 v.H.506 v.H.27 v.H.
im Jahr 2023287 v.H.506 v.H.27 v.H.

 

 

Ihre Ansprechpersonen

Frau Vera Westhoff

vera.westhoff@­borken.de 02861/939-142 Adresse | Öffnungszeiten | Details

Frau Sophia Sievers

Sophia.Sievers@­borken.de 02861/939 138 Adresse | Öffnungszeiten | Details