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02. Juli 2026

Auftaktveranstaltung für ein inklusives Wohnprojekt

Wie wollen wir zukünftig wohnen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 16. Juli 2026, um 19.30 bis 21 Uhr im 3Eck, Neutor 3. Im Mittelpunkt des Abends steht die Idee eines neuen Wohnprojekts, das gemeinschaftliches, generationenübergreifendes und inklusives Wohnen in Borken neu denken möchte.

Borken war einst Heimat des ersten Beginenhofs der Diözese Münster. Hier lebten Frauen selbstbestimmt, solidarisch und gemeinschaftlich zusammen. An diese Tradition möchten die Initiatorinnen der Projektidee, Beatrice Kahnt und Margret Mohr, anknüpfen und sie für die heutigen Anforderungen an modernes Wohnen weiterdenken.

Das Wohnprojekt verbindet Werte wie Nachbarschaft, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung mit modernen Wohnformen und neuen Konzepten für ein zukunftsfähiges Zusammenleben.

„Wir möchten Menschen zusammenbringen, die ihre Vorstellungen und Wünsche aktiv einbringen möchten. Gemeinsam wollen wir einen Ort schaffen, der Lebensqualität, Gemeinschaft und Zukunft verbindet“, erklären Beatrice Kahnt und Margret Mohr. Unterstützt werden sie von Heike Denkel-Rosenbach, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Borken.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht zunächst die Frage, welcher Bedarf in Borken tatsächlich besteht. Ein fertiges Konzept gibt es bewusst noch nicht. Vielmehr soll die Veranstaltung Gelegenheit bieten, Ideen auszutauschen, Wünsche zu formulieren und gemeinsam über mögliche Wohnformen nachzudenken. Abhängig von den Ergebnissen könnte daraus auch ein modernes Wohnprojekt entstehen, das an die Tradition des Beginenhofs anknüpft.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – unabhängig von Alter, Geschlecht, Lebensform oder Wohnsituation.

Zur besseren Planbarkeit wird um eine Anmeldung per E-Mail an b-kahnt@t-online.de oder telefonisch unter 02861 9832061 gebeten.