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Wissen und Information beim Hausbau

Solarenergie

Die Nutzung der Sonnenenergie unterscheidet zwischen Wärmegewinnung durch Sonnenenergie (Solarthermie) und Stromgewinnung durch Sonnenenergie (Photovoltaik). Geräuschlos und ohne Abgase produzieren Solarstromanlagen Strom direkt auf dem Hausdach, gebäudeintegriert als Fassade oder als Freiflächenanlage. Die Nutzungsmöglichkeiten von Photovoltaik-Modulen sind vielfältig. Die CO2-neutrale, umweltfreundliche Art der Stromgewinnung ist aus dem Energiemix der Zukunft nicht mehr wegzudenken.

Es gibt gute Gründe, über eine Photovoltaik-Anlage als alternative Form der Stromgewinnung nachzudenken: 

  • Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle, die kostenlos genutzt werden kann.
  • Der Rohstoff Silizium ist ein natürlicher Mineralstoff.
  • Eine Photovoltaik-Anlage produziert CO2-neutral und damit klimafreundlich.
  • Im EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) hat die Bundesregierung eine Mindestvergütung festgelegt, die der Betreiber einer Photovoltaik-Anlage 20 Jahre lang von seinem Stromversorger erhält, bei dem der Strom eingespeist wird.
  • Die KfW-Bank bietet zinsvergünstigte Darlehen zur Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage.
  • Wertsteigerung Ihres Hauses
  • Unabhängigkeit vom Öl-/Gaspreis
  • Die Preisentwicklung für Strom aus fossilen Energieträgern spricht für sich. Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet damit, dass Solarstrom vom eigenen Dach bereits in rund zehn Jahren billiger sein wird als konventioneller Strom aus der Steckdose.
  • Der Einsatz von Solarenergie ist also ökologisch sinnvoll und bringt auch ökonomisch große Vorteile.
  • Weitere Infos unter: https://www.energieagentur.nrw/solarenergie/photovoltaik-nrw/technik-und-funktionsweise


Fernwärme

Unter Fernwärme versteht man die Belieferung von Gebäuden mit Wärme von einem Kraft- oder Heizwerk. Die dort erzeugte Wärme gelangt durch ein Rohrsystem zu Ihnen. Fernwärme-Kunden brauchen daher zu Hause keine eigene Heizanlage.

Als Brennstoffe kommen vor allem Erdgas sowie Steinkohle zum Einsatz. Aber auch Wärme, die bei der Müllverbrennung oder industriellen Prozessen entsteht, wird häufig als Fernwärme genutzt.

Weitere Infos unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/fernwaerme-so-heizen-sie-weder-kosten-noch-klima-ein-34038

 

Wärmepumpen

Wärmepumpen schonen das Klima, denn sie beziehen rund dreiviertel der Energie zum Heizen aus der Umwelt. Die gängigsten Wärmequellen sind Luft, Erdreich und Grundwasser. Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen lediglich einen kleinen Anteil Strom für Antrieb und Pumpe. Technik, rechtliche Vorgaben und Kosten unterscheiden sind danach, ob die Energie der Luft, Erde oder dem Wasser entzogen wird. Die Wärmepumpe entzieht dem Außenbereich die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab

Weitere Infos unter: https://www.waermepumpe.de/waermepumpe/funktion-waermequellen/

 

Dach- und Fassadenbegrünung

Unter den ökologischen Baumaßnahmen gewinnt die Bepflanzung von flachen oder wenig geneigten Dachflächen zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu der häufig geäußerten Befürchtung, dass durch die Begrünung Gebäudeschäden hervorgerufen werden könnten, tragen begrünte Dächer bei fachgerechter Ausführung eher zum Schutz der Gebäude bei. Ähnlich wie die Fassadenbegrünung bietet die Dachbegrünung vielfältige ökologische Vorteile. Begrünte Dächer eröffnen Pflanzen und Tieren neue Lebensräume und tragen so zur Biotopanreicherung bei. Darüber hinaus verbessern sie das örtliche Mikroklima, wirken temperaturausgleichend und schalldämmend. Nicht zuletzt sind sie auch aus ästhetischen Gesichtspunkten interessant.

Sie bieten Insekten Lebensraum, entlasten bei Starkregen die Kanalisation und leisten einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas. Bepflanzte Carports, Garagen oder ganze Dachterrassen sehen außerdem sehr attraktiv aus und können für den Anbau von Kräutern und anderen Nutzpflanzen verwendet werden. Zudem verlängern sie die Lebensdauer von Dächern, da diese besser vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Im Winter verbessern Gründächer die Wärmedämmung, im Sommer schirmen sie Hitze ab. Sie wirken also wie eine natürliche Klimaanlage.

Weitere Infos unter:

Ihre Ansprechperson

Dominik Tebbe

dominik.tebbe@­borken.de 02861/939 434 Adresse | Öffnungszeiten | Details