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Straßennamen

Bei Neu- und Umplanungen von Baugebieten (Wohn- und Gewerbequartiere) erfolgt frühzeitig eine Benennung der neuen Straßen.

Üblicherweise nehmen die Straßennamen in Borken Bezug auf alte örtliche Flurbezeichnungen wie z. B. Im Haspelkamp oder Thielkeskamp, auf ehemalige Nutzungen z. B. Landwehr (Befestigungslinie des Dreißigjährigen Krieges), Mühlenstraße (als Hinweis auf eine Mühle) oder An der Seilerei (als Hinweis auf einen ehemaligen Gewerbestandort). Oft werden Straßen auch nach bedeutenden Persönlichkeiten benannt wie z. B. Anna-Katharina-Emmerick-, Heinrich-Heine-Straße oder Wilhelm-Busch-Weg.

Oft geben Straßennamen übergeordneter Straßen einen Hinweis auf das Ziel oder die Richtung des Verlaufs: Raesfelder-, Bocholter- oder Coesfelder Straße.

Ist kein direkter örtlicher Bezug gegeben, so können auch mehrere Straßenzüge mit ähnlichen Bedeutungen ein Quartier bilden, wie z. B. Gildenstraße, Zunftweg, Gesellenstraße, Meisterstraße oder Buchen-, Birkenweg und Ahornstraße. In Gewerbegebieten finden häufig Namen von bedeutenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Berücksichtigung: Otto-Hahn-, Einstein- oder Lise-Meitner-Straße.

Insgesamt soll die Quartiersbildung durch entsprechende Namensgebung Besuchern eine leichtere Orientierung ermöglichen.

In der Stadt Borken ist es üblich, dass Vorschläge für neue Straßennamen von Vereinen, Verbänden oder sonstigen ortsansässigen Organisationen, vom Stadtarchiv oder auf Vorschlag der Verwaltung vorgetragen werden.

Steht eine Neuvergabe von Straßennamen an, beteiligt die Verwaltung zunächst den entsprechenden örtlichen Heimatverein, bevor der Rat einen abschließenden Beschluss zur Straßennamen-Vergabe fasst.