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Der bundesweit stattfindende Volkstrauertag ruft seit über 100 Jahren zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt auf. Im Mittelpunkt der zahlreichen Gedenkfeiern stehen die Versöhnung, Verständigung und die Mahnung zum Frieden der Menschen untereinander. Ebenfalls soll an die Opfer von Diktatur sowie an Menschen, die aus politischen, religiösen oder sogenannten rassischen Gründen verfolgt wurden, gedacht werden.
Die Zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt Borken findet dazu jährlich am Gefallenen-Denkmal im Stadtpark statt. Die Bürgermeisterin der Stadt Borken lädt hierzu alle Borkenerinnen und Borkener zum gemeinsamen Gedenken ein: „Am Volkstrauertag gilt unsere Erinnerung all denen, die in Kriegen oder als Opfer sinnloser Gewalt sterben mussten sowie den Opfern von Gewaltherrschaft. Die Krisensituationen auf der ganzen Welt und die gewaltsamen Auseinandersetzungen unserer Zeit verleihen dem Gedenktag auch in diesem Jahr eine besondere Notwendigkeit.“, so die Bürgermeisterin der Stadt Borken.
Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Borken gestalten mit
Neben dem Gang zum Gefallenen-Denkmal, der Ansprache und den musikalischen Beiträgen nehmen Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Borken (BKB) an der Veranstaltung teil. Die Jugendlichen werden einen selbst erarbeiteten Beitrag beisteuern.
Das Programm für die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt Borken entsteht jährlich in Zusammenarbeit mit dem Spielmannszug Borken, dem Borkener Blasorchester sowie der Sängervereinigung Borken und dem Borkener Schützenwesen. Im Jahr 2026 wird die Ansprache turnusgemäß von Bürgemeisterin Mechtild Schulze Hessing gehalten.


Die hier veröffentlichen Informationen beziehen sich auf den Borkener Volkstrauertag im Jahr 2025. Für das Jahr 2026 folgen die Informationen Richtung Winter 2026.
Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren, etwa wegen ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität, oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten, Polizisten und anderen Einsatzkräfte, die im Einsatz für unser Land ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind. Wir gedenken der Opfer von Terrorismus und Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in unserem Land.
Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.
Text des Totengedenkens in der aktuellen Version vom 13. November 2025, gesprochen von Bundespräsident Fank Walter Steinmeier.