Skip navigation

Sommertour durch Marbeck

Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Borken und Marbecks Ortsvorsteher radeln gemeinsam mit Pressevertretern durch den Stadtteil / anstehende Renaturierungs-, Bau- und weitere Maßnahmen wurden besichtigt

Im Ortsteil Marbeck ist viel los. Davon machten sich jetzt auch Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, der erste Beigeordnete und Kämmerer Norbert Nießing sowie der technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann gemeinsam mit regionalen Pressevertretern vor Ort ein Bild. Auch Marbecks Ortsvorsteher Günter Stork, Caroline Schlottbom, Leiterin der Tourist-Information Borken, Stephan Ohlmeier, Fachbereichsleiter Bau- und Fördermittelmanagement, und Markus Hilvert vom Fachbereich Stadtplanung, Umwelt und Bauen, nahmen an der knapp 20 Kilometer langen Radtour teil.

Startpunkt war um kurz nach 11 Uhr das Borkener Rathaus. Von da aus führte die Route durch den Borkener Stadtpark in Richtung Marbeck. Den ersten Stopp machte die Gruppe am Wichersbach – dort, wo er in die Borkener Aa mündet. „Hier haben wir eine ökologische Verbesserungsmaßnahme geplant“, berichtete Jürgen Kuhlmann. Als zweiter Punkt stand die Marbecker Straße auf dem Plan. Dort plant die Stadt Borken gemeinsam mit dem Kreis Borken einen Radweg anzulegen. Weiter ging es zum Marbecker Sportplatzgelände. Dort erläuterte Norbert Nießing den Sportentwicklungsplan: „Hier soll ein Sportpark mit vielfältigen Sportmöglichkeiten entstehen“, konstatierte der erste Beigeordnete der Stadt Borken. Zudem ging Jürgen Kuhlmann auf das nahegelegene Pumpwerk ein.

Danach führte die Sommertour über den Eschweg, der zur Fahrradstraße werden soll. Die nächste Station war die Engelrading-Grundschule (Teilstandort des Grundschulverbundes Josefschule). „Hier werden derzeit in den Klassenräumen die bisherigen Schultafeln durch Smartboards ersetzt und im WC-Bereichen die Armaturen an den Waschtischen getauscht.“, betont Jürgen Kuhlmann. Neben der Grundschule liegt die Kindertagesstätte am Eschkamp. Norbert Nießing ging auf die geplante Erweiterung ein. „Wir gehen derzeit davon aus, dass bereits der erste Bauabschnitt für den nötigen weiteren Raumbedarf der Kita genügt“, erläuterte er. „Bei weiterem Bedarf wird im Anschluss der zweite, kleinere Bauabschnitt fertiggestellt“, fügte Nießing hinzu. Auch ein Projekt am nahegelegene Heimathaus wurde angesprochen. „Wir planen, eine Bank, die im Rahmen der ‚Rote-Bank-Aktion‘ gestaltet wird, am Heimathaus Marbeck aufzustellen. So soll auch dort auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht werden“, konstatierte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

Der nächste Punkt auf der Route war der Bahnhof in Marbeck. „Gemeinsam mit der Gemeinde Heiden soll hier eine Mietfiets-Station, also ein öffentliches Bike-Sharing-Systems, entstehen“, freute sich die Bürgermeisterin. Zudem plant die Stadt Borken im kommenden Jahr den Neubau einer Straßenleuchte an der Querung vom Parkplatz „P & R Bahnhof Marbeck“ zum Radweg an der Rhader Straße. Diese soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Caroline Schlottbom, Leiterin der Tourist-Information Borken, ging zudem auf Fahrradrouten wie das Knotenpunktsystem ein.

Nächste Station: Die vom Heimatverein Marbeck im letzten Jahr erbaute Schutzhütte am Kips Esch/Grenzweg. Diese hat die Stadt Borken mit 10.000 Euro gefördert. Der Heimatverein setzt derzeit die neue Rad- und Wanderroute „Heimatroute“ im Ortsteil Marbeck um. Die Maßnahme ist ein Projekt aus dem Dorfinnenentwicklungskonzept und eine Idee vom Heimatverein Marbeck. „Zentrale Bestandteile der Route sind drei Schutzhütten“, erklärt Caroline Schlottbom. „Diese sind ortsbildtypisch gestaltet und bieten sowohl im Alltagsverkehr als auch in touristischer Hinsicht wandernden und radfahrenden Personen sowie Schulkindern Unterstand“, ergänzt die Leiterin der Borkener Tourist-Info. An der Schutzhütte warteten bereits einige Mitglieder des Merbecker Heimatvereins mit Getränken und einer kleinen Stärkung auf die Fahrrad-Gruppe. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing sprach dem Heimatverein für ihr großes Engagement für den Ortsteil ihren Dank aus. Vor Ort unterzeichnete sie gemeinsam mit der Vorsitzenden des Heimatvereins, Maria Schwane, die Vereinbarung zur Förderung der Schutzhütten mit Dachbegrünung.

Als letzten Punkt fuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommertour das geplante Neubaugebiet im Westen Marbecks am „Beckenstrang“ an. Die Stadt Borken plant, mit den Erschließungsarbeiten im Jahr 2022 zu beginnen. Etwa 35 Bauplätze sollen dort auf rund 38.000 Quadratmeter entstehen.

Von dort aus ging es für die Gruppe wieder zurück zum Borkener Rathaus.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

- - -

Besuchen Sie uns auch auch auf unseren Social-Media Kanälen. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen.