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Fehlerhafte Stellenausschreibungen können teuer werden - Kostenloser Leitfaden „Anonymisierte Bewerbungsverfahren“

„Putzfrau gesucht“, „Stellen LKW-Fahrer ein" - Immer wieder beschäftigen Hinweise auf fehlerhafte Stellenausschreibungen...

„Putzfrau gesucht“, „Stellen LKW-Fahrer ein" - Immer wieder beschäftigen Hinweise auf fehlerhafte Stellenausschreibungen die Gleichstellungsstelle der Stadt Borken. Viele Leserinnen und Leser solcher Anzeigen denken, dass sich nur Frauen bzw. Männer bewerben können. Viele meinen, dass dies doch nicht rechtens sein kann, und wollen etwas unternehmen.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, umgangssprachlich auch als Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet, soll ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen. Dadurch ergeben sich Rechtsansprüche auch im Arbeitsleben, wenn Missbräuche festgestellt werden.

Besonders zu beachten sind die Regeln des AGG im Bewerbungsverfahren, bei der Karriere, bei den Arbeitsbedingungen, beim Einkommen, der Weiterbildung oder einer Kündigung. Auch die Mitgliedschaft in Gewerkschaften oder berufsbezogenen Vereinigungen ist durch das Gesetz geschützt.

Dabei müsste man denken, dass die Grundsätze mittlerweile bekannt sind. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass insbesondere Stellenausschreibungen nicht AGG-konform formuliert werden. Hier lohnt es sich besonders, Vorsicht walten zu lassen. Denn bei der Formulierung der Stellenanzeige liegt die Tücke im Detail. Simple Schlagworte, fehlende Endungen oder zu spezifische Anforderungen an die Bewerber können schnell als Diskriminierung oder Benachteiligung ausgelegt werden.

Dies führt bei den betroffenen Männern wie Frauen zu Verärgerung und Unverständnis und zu der Frage nach Rechtmäßigkeit, nach Beschwerdemöglichkeiten und neuerdings auch vermehrt zu Klagen. Aus diesem Grund stellt Gleichstellungsstelle der Stadt Borken den Unternehmen den Leitfaden „Anonymisierte Bewerbungsverfahren“ der Antidiskriminierungsstelle zur Verfügung, der an der Information des Rathauses der Stadt Borken kostenlos ausgegeben wird.

Der Leitfaden kann auch direkt hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen gibt es unter www.antidiskriminierungsstelle.de. Hier können sich sowohl Unternehmen wie auch Arbeitssuchende informieren und beraten lassen.

Weiterhin steht die Gleichstellungsstelle der Stadt Borken für Fragen und weiterführende Materialien gerne zur Verfügung: E-Mail: gleichstellung@borken.de, Telefon: 02861/939-297

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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