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Gemeinde Reken kündigt Vereinbarung zur VHS - Stadt Borken will Zukunft der gemeinsamen VHS für die Bürgerinnen und Bürger sichern

Die Volkshochschule Borken wurde bereits 1946 gegründet. Sie wird von den Städten Borken und Gescher sowie den Gemeinden...

Die Volkshochschule Borken wurde bereits 1946 gegründet. Sie wird von den Städten Borken und Gescher sowie den Gemeinden Velen, Heiden, Raesfeld und Reken getragen und ist für das Angebot in einem Gebiet von mehr als 100.000 Einwohnern zuständig. Jährlich werden zur Zeit ca. 8.000 Unterrichtsstunden mit 8.000 Teilnehmern durchgeführt. Geregelt wurde diese Zusammenarbeit der Kommunen durch eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung vom 01.06.1976. Um die Zusammenarbeit zu koordinieren und abzustimmen, wurde gleichzeitig ein Weiterbildungsausschuss eingerichtet, in dem alle Träger vertreten sind und der seit dem regelmäßig tagt.

Mit Schreiben vom 26. April 2012 kündigte die Gemeinde Reken nun zum Jahresende 2012 die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur gemeinsamen Wahrnehmung der Aufgaben der Volkshochschule aus dem Jahre 1976.

Die Stadt Borken bedauert außerordentlich diese Entscheidung der Gemeinde Reken. Mit der Kündigung ist die Gemeinde Reken überraschend aus laufenden Gesprächen ausgestiegen. Seit Ende des letzten Jahres fand ein enger Austausch zwischen den Trägerkommunen statt. Ziel war die gemeinsame VHS weiterzuentwickeln und verstärkt auf die lokalen Ansprüche der Kommunen einzugehen. So wurde sich einvernehmlich auf ein Eckpunktepapier für die Weiterentwicklung der VHS, u.a. mit mehr dezentralen Angeboten, verständigt. Weiterhin wurden in den letzten Jahren in der Zusammenarbeit und im Weiterbildungsausschuss keine Anhaltspunkte bekannt, die diesen Schritt der Gemeinde Reken erkennen ließen. Darüber hinaus ist die Stadt Borken erstaunt, dass die Gemeinde Reken offensichtlich schon während der laufenden Gespräche Kontakte zu anderen Bildungsträgern aufgenommen hatte.

Die Stadt Borken will trotz der Kündigung der Gemeinde Reken weiterhin auf verläss­licher und nachvollziehbarer Basis und auf partnerschaftlicher Ebene mit den verbliebenen Trägerkommunen zusammenarbeiten. Ziel ist eine gemeinsame, leistungsfähige VHS mit einem attraktiven Weiterbildungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Kommunen.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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