Skip navigation

Grundstückskauf- und Rückabwicklungsvertrag Kettelhack

Unter diesem Tagesordnungspunkt beschloss der Rat der Stadt Borken in seiner Sitzung vom 30.11.2011 mit breiter Mehrheit ein Vertragspaket, ...

Unter diesem Tagesordnungspunkt beschloss der Rat der Stadt Borken in seiner Sitzung vom 30.11.2011 mit breiter Mehrheit ein Vertragspaket, das bebaute und unbebaute Grundstücke von Frau Jacqueline Kettelhack, Herrn Maximilian Kettelhack und der Kettelhack KG in Borken und Gemen beinhaltet.

Mit dem beschlossenen Kaufvertrag werden die folgenden Grundstücksbereiche erworben
bzw. zurück erworben:

  • Grundbesitz Gemen (2.866 qm)

Hier geht es um ein bebautes Grundstück an der Ahauser Straße, das z. T. auch gewerblich genutzt worden ist. Im Westen schließt sich ein größerer städtischer Grundbesitz an, so dass sich hier ein interessanter Entwicklungsbereich für den Ortsteil Gemen ergibt.

  • Grundbesitz Bodenplatte (1.405 qm)

Hier handelt es sich um den Bereich, der ursprünglich mit dem sog. „Kettelhack-Karree“ bebaut werden sollte. Es geht dabei z. T. um Flächen, die die Stadt Borken im Jahre 2005 veräußert hat, z. T. aber auch um Flächen, die zur Realisierung der ursprünglichen Bauabsichten von Dritten erworben wurden. Auf diesen Flächen befindet sich heute die Bodenplatte, die schon seit längerer Zeit ein Stein des Anstoßes ist.

  • Grundbesitz Stadtmühle (380 qm)

Das Areal der historischen Stadtmühle ist im Jahre 2006 durch die Stadt bzw. die Stadtwerke Borken an die Kettelhack KG veräußert worden. Seinerzeit war es die Absicht des Grundstückskäufers, auf diesem Areal ein attraktives Gebäude mit gastronomischer Nutzung (Café) zu errichten. Dieses Vorhaben wurde in den Folgejahren aufgegeben.


Insbesondere die Gespräche zum Ankauf / Rückkauf des Grundbesitzes „Bodenplatte“ hatten sich in den vergangenen Monaten als schwierig erwiesen, weil in diesem Zusammenhang problematische bauordnungsrechtliche Fragen zu klären waren (Grundstücksteilung / Verträglichkeit einer evtl. Neubebauung mit dem Bestand des ehemaligen Bankgebäudes etc.) und Aufwendungen von Vertragsparteien – etwa für die Errichtung der Bodenplatte – bei der Kaufpreisfindung zu bewerten waren. Das schließlich gefundene (Kaufpreis-)Ergebnis hat in der Ratssitzung vom 30.11.2011 durchaus kritische Fragen ausgelöst. Im Ergebnis bestand aber Einigkeit, dass ein Erwerb / Rückerwerb seitens der Stadt Borken wohl unvermeidlich sein dürfte, um der Stadt zumindest die Chance zu eröffnen, in der Zukunft den eingetretenen städtebaulichen Missstand beseitigen zu können. Dabei war allen Beteiligten
durchaus bewusst, dass es in diesem sensiblen innerstädtischen Bereich voraussichtlich keine „schnellen“ Lösungen geben kann. In einer Zeit, in der intensiv über Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt diskutiert wird, könne man aber – so wurde in mehreren Wortmeldungen herausgestellt – diesen wichtigen Bereich zwischen der Binnen- und der Butenstadt nicht dauerhaft von allen Entwicklungen ausnehmen.

  • Die Beschlussfassung erfolgte schließlich bei lediglich drei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen.

Bürgermeister Lührmann zeigte sich nach der Sitzung zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis. Mit dem Vertragspaket könne die Stadt die Entwicklung nach Jahren des Stillstands wieder aktiv gestalten. Die Neuordnung des Bereichs zwischen Mühlenstraße, Kuhm und Wilbecke werde – so Lührmann – sicher keine leichte Aufgabe, aber eine schöne Aufgabe, die im Ergebnis für die Stadt Borken einen neuen, attraktiven Innenstadtbereich bedeuten könne.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

- - -

Besuchen Sie uns auch auch auf unseren Social-Media Kanälen. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen.