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„Nein heißt Nein!“ - Mahngottesdienst und Lesung

Am Mittwoch, den 23. November 2016 um 18.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Mühlenstr. 30, Borken

Zu einem ökumenischen Mahn- und Gedenkgottesdienst „Leben ohne Gewalt! Vom Joch befreit!“ laden wie jedes Jahr die Evangelische Frauenhilfe Borken, die kfd St. Remigius Borken und das Büro für Chancengleichheit der Stadt Borken gemeinsam mit der Pfarrerin und Frauenreferentin Heike Bergmann aus Ochtrup am Mittwoch, den 23. November 2016 um 18.30 Uhr in die Martin-Luther-Kirche, Mühlenstr. 30, Borken ein.

In der Kirche erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine außergewöhnliche Atmosphäre von Ruhe und Kraft und wohltuender Gemeinschaft. Angesichts tagtäglicher Gewalt, auch gegen Frauen, wird das schwierige Thema vor Gott getragen. Frauen in Gewaltsituationen bleiben meist im Hintergrund. Sie brauchen Stellvertretermenschen, die ihre Situation öffentlich machen und Solidarität und Mitgefühl bekunden. Der Asante Chor aus Heiden unter der Leitung von Heike Brauckmann wird den Mahngottesdienst begleiten und als Besonderheit findet im Anschluss in der neugestalteten Kirche eine Lesung mit Frau Waskönig vom Verein „Leselust“ aus dem Buch „Altes Land“ von Dörte Hansen statt.

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr auch unter dem Motto "Nein heißt Nein". Denn in Deutschland gilt künftig ein strengeres Sexualstrafrecht, in dem dieses Prinzip festgeschrieben ist: Damit sollen die Rechte der Opfer von Sexualdelikten erheblich gestärkt werden. Der Bundestag hat das Gesetz in Berlin in zweiter und dritter Lesung einstimmig beschlossen. Damit macht sich bald nicht nur strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Eine sexuelle Handlung wird demnach auch dann als Vergewaltigung gewertet, wenn sich der Täter über den "erkennbaren Willen" des Opfers hinwegsetzt. Der Straftatbestand liegt künftig auch dann vor, wenn das Opfer durch Worte oder Gesten zum Ausdruck bringt, dass es mit den sexuellen Handlungen nicht einverstanden ist. Endlich sind Opfer von häuslicher Gewalt durch dieses neue Gesetz gestärkt.

Näheres zum neuen Sexualstrafrecht:

www.tagesschau.de/inland/fragen-antworten-sexualstrafrecht-101.html

Hinweis: Die Fallzahlen 2016 zu häuslicher Gewalt im Kreis Borken liegen vor und sollen am 23.11.2016 vormittags bei GewAlternativen im Kreishaus und zum frühen Abend im Gottesdienst verteilt werden.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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