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Stadt Borken auf dem Weg zur "Fairtrade-Stadt" - Erste Sitzung der lokalen Steuerungsgruppe

Der Rat der Stadt Borken hat bereits in seiner Sitzung am 05. Oktober 2011 beschlossen, dass die Stadt Borken den Titel ...

Der Rat der Stadt Borken hat bereits in seiner Sitzung am 05. Oktober 2011 beschlossen, dass die Stadt Borken den Titel „Fairtrade-Stadt“ aktiv angehen soll. Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um „Fairtrade-Stadt“ zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien, Einreichung der Bewerbung und Prüfung durch TransFair e.V. wird der Titel „Fairtrade-Stadt“ für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob folgende, nachstehend aufgeführte Kriterien, erfüllt sind bzw. auch weiterhin erfüllt werden.

Das erste Kriterium wurde bereits von der Stadt Borken erfüllt. Es liegt nämlich ein Beschluss des Rates vor, als Stadt den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben. Weiterhin wird bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet.

Das zweite geforderte Kriterium ist die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Heute fand nun die erste Sitzung der lokalen Steuerungsgruppe statt. Die Steuerungsgruppe setzt sich aus Mitarbeitern der Stadt Borken (Dagmar Terwellen und Markus Lask) und Personen aus der Eine-Welt-Gruppe von St. Remigius (Irmgard Fritsch und Maria Finke), dem Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V. (Edmund Huvers), dem Forum Sambia von St. Remigius (Anja Klüppel), St. Ludgerus Weseke (lena Tenk) und dem Berufskolleg Borken (anja Peulen) zusammen.

Aufgabe der lokalen Steuerungsgruppe ist es, die noch offen stehenden Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung zu klären. Im Einzelnen:

3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt. Bei der Einwohnerzahl der Stadt Borken müssten nach den Vorgaben von TransFair 9 Geschäfte und 5 Gastronomiebetriebe vorhanden sein, die Fair Trade-Produkte verkaufen oder ausschenken.

4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss lt. TransFair jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden.

5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“.

Die erste Sitzung diente dem gemeinsamen Kennenlernen und der Festlegung der weiteren Vorgehensweise. In den nächsten Wochen sollen alle Einzelhändler, Gastronomen, Schulen, Kirchen und Vereine angeschrieben werden, um deren Fairtrade Status Quo abzufragen und für das Thema Fairtrade zu werben. Darüber hinaus soll auch in persönlichen Gesprächen eine Sensibilisierung für das Thema Fairtrade erfolgen.

Ansprechpartner für die Bewerbung um den Titel „Fairtrade-Stadt“ ist Markus Lask, Tel.: 939-303, E-Mail: markus.lask(at)borken.de. Mehr Informationen zum Thema Fairtrade und dem aktuellen Stand der Bewerbung erhalten sie demnächst im Internet unter www.borken.de.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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