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Stadt wirbt bei Gastronomiebetrieben für Fair Trade-Produkte - Es fehlen noch Anbieter für den Titel "Fairtrade-Stadt Borken"

Global denken – lokal handeln. Getreu diesem Motto machte sich die Stadt Borken auf den Weg zu einem neuen Titel – als „...

Global denken – lokal handeln. Getreu diesem Motto machte sich die Stadt Borken auf den Weg zu einem neuen Titel – als „Fairtrade-Stadt“. Der Rat Stadt Borken hatte bereits in seiner Sitzung am 05. Oktober 2011 beschlossen, dass die Stadt Borken den Titel „Fairtrade-Stadt“ aktiv angehen soll.

Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um „Fairtrade-Stadt“ zu werden. "Wir haben fast alle geforderten Kriterien erreicht", so Stadtsprecher Markus Lask. "Leider fehlen uns noch lokale Gastronomiebetriebe, die Fair Trade-Produkte verkaufen oder ausschenken. Dies könnte zum Beispiel fair gehandelter Kaffee, Tee, Gebäck oder auch Orangensaft sein. Das Angebot an fair gehandelten Produkten ist mittlerweile groß und als Nebenprodukt könnte jeder Gastronomiebetrieb Fair Trade-Produkte anbieten. Der Aufwand für eines solches Angebot wäre relativ gering. Die Kriterien fordern fünf anbietende Gastronomiebetrieb, die wir zurzeit nicht nachweisen können".

Die Ortsgruppe Borken des Hotel- und Gaststättenverbandes Westfalen e.V. wurde auch eingebunden und um Hilfe gebeten - bisher leider ohne Erfolg.

Die Stadt Borken bittet nun die Borkener Gastronomiebetriebe zu prüfen, ob zumindest ein fair gehandeltes Produkt angeboten werden könne und hofft auf die Weitsicht der Gastronomen, den mittlerweile werden Fair Trade-Produkte verstärkt nachgefragt und auch aus Marketing-Sicht kann ein Angebot von Fair Trade-Produkten förderlich sein. "Es wäre schön, wenn sich viele Gastronomen melden würden", so Lask, der als Ansprechpartner für interessierte Gastronomen unter der Tel.-Nr.: 02861/939103 gerne zur Verfügung steht.

Weiterhin ruft die Stadt Borken die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, verstärkt fair gehandelte Produkte nachzufragen. Eine kurze Nachfrage im Café oder Restaurant nach fair gehandelten Produkten würde sicher auch die Sensibilität der Gastronomie zum Thema Fair-Trade stärken.

Wenn das Kriterium nicht erfüllt wird, kann eine Vergabe des Titels „Fairtrade-Stadt“ durch den TransFair e.V. nicht erfolgen.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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