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Umrüstung der Borkener Straßenbeleuchtung auf LED-Technik geht weiter

Bis Jahresende sollen zusätzliche 2.600 Leuchten auf LED-Technik umgerüstet werden - somit sind dann 75 % aller Leuchten umgesrüstet!

Bis Jahresende sollen zusätzliche 2.600 Leuchten auf LED-Technik umgerüstet werden - somit sind dann 75 % aller Leuchten umgesrüstet!

In Borken wird ab dem 05. September 2017 die Umrüstung der konventionellen Straßenbeleuchtung auf LED fortgesetzt. Im Jahr 2013 wurden von den ca. 5.400 Leuchten im Stadtgebiet bereits 25 % von alter HQL-Leuchtmittel-Technik auf moderne LED-Technik umgestellt. Nun wird die Firma SAG GmbH aus Wuppertal die weitere Umrüstung durchführen. Bis Jahresende sollen zusätzliche 2.600 Leuchten auf LED-Technik umgerüstet werden, sodass sich dann 75 % aller Leuchten umgerüstet sind.

LED-Lichtsysteme erlauben nicht nur Energie- und Kosteneinsparungen, sondern bieten auch die Chance auf eine verbesserte Lichtqualität durch eine hohe Gleichmäßigkeit, geringe Blendung und hohe Farbwiedergabe.

Es werden hauptsächlich Langfeldleuchten mit Leuchtstofflampen auf LED-Technik umgerüstet, ca. 2.000 Stück befinden sich hiervon noch im Stadtgebiet. Es werden aber auch weitere Leuchten mit konventionellen Leuchtmittel umgerüstet. Diese befinden sich meist auf Parkplätzen oder kleinen Fußwegverbindungen.

Bisher verbrauchen die alten Langfeldleuchten, egal ob an Hauptverkehrsstraßen oder Anliegerstraßen 100 W/Leuchte. Mit der LED-Umrüstung werden die Straßen nun in Beleuchtungsklassen nach DIN 13201 eingeteilt, wonach sich die erforderliche Beleuchtungsstärke bestimmen lässt.

Je nach Anforderung aus der DIN, werden Leuchten von 11W bis 66 W/Leuchte eingebaut. So werden beispielsweise an reinen Fußwegen nur Leuchten mit 11W/Leuchte benötigt, wohingegen am Nordring 66W/Leuchten notwendig sind. Im Regelfall wird die Ausleuchtung der Straße verbessert.

Aus der Umrüstung 2013 weiß man, dass nicht alle Bürgerinnen und Bürger genauso empfinden. Da bei den LEDs wesentlich weniger Streulicht erzeugt wird, kann es durchaus vorkommen, dass die vertraute Teilbeleuchtung des eigenen Grundstückes teilweise entfällt. Dies führt aber auch dazu, dass die Lichtverschmutzung um ein vielfaches reduziert wird.

Die Kosten für die jetzige Umrüstung liegen bei ca. 700.000 €, wovon 10 % von der Stadt Borken getragen werden. Die restlichen 90 % kommen vom Bund aus dem "Kommunalen Investitionsförderungsgesetzes" (KInvFG). Die Stadt Borken erwartet eine jährliche Stromeinsparung von ca. 400.000 kWh, was einer Kosteneinsparung von ca. 100.000 € entspricht.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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