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Sommertour durch Burlo

Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Borken und Burlos Ortsvorsteherin radeln gemeinsam mit Pressevertretern durch den Stadtteil und besichtigten unterschiedliche Orte und Projekte

Im Ortsteil Burlo ist viel los. Davon machten sich jetzt auch Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, der Erste Beigeordnete und Kämmerer Norbert Nießing sowie der technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann gemeinsam mit regionalen Pressevertretern vor Ort ein Bild. Auch Burlos Ortsvorsteherin Maria Schulte und Stephan Ohlmeier, Leiter des Fachbereichs Bau- und Fördermittelmanagement der Stadt Borken, nahmen an der etwa 13 Kilometer langen Radtour teil.

Startpunkt war um 9 Uhr das Borkener Rathaus. Von da aus führte die Route in Richtung Borkenwirthe. Den ersten Stopp machte die Gruppe am Knüstingbach im Bereich Weddingesch. Dort erläuterte der Technische Beigeordnete der Stadt Borken, Jürgen Kuhlmann, die ökologische Aufwertung des Gebiets: „Entsprechend des Leitgedankens der Wasserrahmenrichtlinie ist die Stadt Borken bemüht, die Gewässerstrukturen, die Wasserqualität und die Wassermengen im gesamten Stadtgebiet in einem guten Zustand zu erhalten und im Interesse der Bevölkerung, Flora und Fauna weiter zu optimieren“, betonte er. „Vorgesehen ist es, den Knüstingbach auf einer Länge von rund 450 Metern und zwei Teilflächen mit einer Größe von insgesamt rund 23.200 Quadratmeter ökologisch aufzuwerten“, berichtete Kuhlmann.

Als zweiter Punkt stand die Straße „Engeland Esch“ auf Höhe der Kirche in Borkenwirthe auf dem Plan. Seit circa sechs Wochen herrscht dort Tempo 50. Zuvor betrug die zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h. Auf Anträge der CDU- und UWG-Fraktionen hat die Stadt Borken nun die Geschwindigkeitsreduzierung umgesetzt. Zudem ging es unter anderem um die Sanierung der nebenliegenden Sporthalle.

Danach führte die Sommerradtour durch die idyllische Landschaft des Ortsteils zum Klostersee in Burlo. Der städtische Verwaltungsvorstand ging vor Ort auf aktuelle Maßnahmen ein und beleuchtete mögliche Nutzungskonzepte – vor allem hinsichtlich des Rundwanderweges – für das Areal.

Die nächste Station war die Astrid-Lindgren-Schule. „Wir befinden uns hier an einem modernen und zukunftsfähigen Schulstandort“, betonte Norbert Nießing. „Über vier Millionen Euro haben wir hier für die Erweiterung und Sanierung investiert – und das alles im laufenden Schulbetrieb“, machte der Erste Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Borken deutlich. Vier zusätzliche Klassenräume wurden erweitert und auch die technische Ausstattung und Beleuchtung wurde erneuert. Zudem wurden beispielweise die Fenster, Fassade und Toilettenanlagen saniert und der Schulhof mit einem großzügigen Angebot an modernen und aufregenden Spielgeräten neugestaltet.

Nächste Station: Hedwigstraße. Die Stadt Borken und ihr kommunaler Nachbar Südlohn-Oeding haben vor einiger Zeit in Burlo ihre gemeinsame Grenze neu gezogen. Im Zuge dieser „Gebietsanpassung“ gehöre künftig auch der Bereich nördlich der Hedwigstraße zum Borkener Stadtgebiet, berichtete der Erste Beigeordnete. Bislang verlief die Grenze praktisch entlang der Bordsteinkante. Zudem ging der Verwaltungsvorstand auf die aktuelle Entwicklung rund um die „Neue Mitte in Burlo“ ein. Das Bauende für die Bebauung der Brachflächen an der Borkener Straße sei weiterhin für 2024 vorgesehen – dies sei die Fertigstellungsfrist für den Investor.

Der nächste Punkt auf der Route war das Kloster Mariengarden. Die Stadt Borken hat kürzlich von dem Oblaten-Orden einige Gebäude wie die für den Schulbetrieb erforderlichen Flächen und Gebäude des Gymnasiums Mariengarden und das Forum Mariengarden übernommen. „Das Burloer Gymnasium ist für den Schulstandort Borken und insbesondere für Burlo als Ort elementar wichtig“, unterstrich Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Gemeinsam mit den Oblaten, die Träger der Schule bleiben, können wir diese so weiterführen“, machte sie deutlich. „Es ist somit eine Win-win-Situation“, freute sich Norbert Nießing, der zudem noch kurz auf die aktuelle Situation hinsichtlich der Ukrainehilfe in Borken einging. Neben dem Schulgebäude liegt nämlich das Gästehaus Burlo, in dem die Stadt Borken aktuell zahlreiche ukrainische Geflüchtete unterbringt.

Das Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommertour war das Heimathaus Burlo-Borkenwirthe. Dort wartete bereits ein Mitglied des Heimatvereins mit Getränken und einer kleinen Stärkung auf die Fahrrad-Gruppe. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing sprach dem Heimatverein für das große Engagement für den Ortsteil ihren Dank aus.

Von dort aus ging es für die Gruppe wieder zurück nach Borken.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
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Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
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Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
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