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Stadt Borken erhält Zuschlag für die zweite Förderphase im Projekt „Dritte Orte“

Verbindung aus Stadt- und Kulturentwicklung prägend für die Idee in Borken – 430.000 EUR für die „Umsetzungsphase“

 

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Die Stadt Borken hatte im Jahr 2019 für die erste Förderphase erfolgreich eine Bewerbung eingereicht und wurde mit dieser neuen Auswahlrunde auch für die zweite Förderphase (Umsetzungsphase) berücksichtigt. Die Fachjury unter Vorsitz von Klaus Kaiser, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, hat aus insgesamt 45 Bewerbungen 26 Projekte aus dem gesamten Land ausgewählt, die jetzt zu „Dritten Orten“ gestaltet werden sollen.

Für Borken sollen im Projekt Dritter Ort die Remigius-Bücherei und die Musikschule Borken zusammen mit einem Café konzeptionell und räumlich zusammengeführt werden, idealerweise nahe des Stadtzentrums der Kreisstadt. Das Förderprogramm des Landes erforderte eine intensive Konzeptphase (erste Förderphase), in welcher die Stadt Borken das Testlabor 3ECK eingerichtet hatte. Das 3ECK am Neutor 3 in Borken macht die Idee greifbar und bietet die Möglichkeit, erste Formate und Ansätze auszuprobieren. Das Potenzial der Idee bestätigten auch die Borkener Bürger*Innen beim ersten Bürgerbeteiligungsformat im Sommer 2020: „Wir brauchen etwas zwischen Aula und Kneipe“. Der finale Dritte Ort soll ein Ort für Musik, Literatur, bildende Kunst, digitale Medien und Lernkultur sein.

Im 3ECK entstanden bereits die Formate Digitale Sprechstunde, EssECK, SpielECK und ECKGeschichten. Neben der VHS und dem gastronomischen Partner „Kalles Bar“ sind auch Borkener Vereine wie das „Borkener Blasorchester“ und weitere Nutzer*Innen am Projekt beteiligt, das innerhalb der Stadtverwaltung vom Kulturbüro und der Musikschule begleitet wird. Weitere Formate sind in Planung.

Insbesondere die Verknüpfung des städtebaulichen Projektes der „Borkener Kulturachse“, in das sich im Idealfall auch der Dritte Ort integrieren soll, ist ein Alleinstellungsmerkmal des Projektes. Die Verzahnung von Kultur- und Stadtentwicklung ist dabei an mehreren Stellen als sehr überzeugend gewertet worden und hat den Zuschlag für die erste Förderphase laut Jury maßgeblich beeinflusst. Eine detaillierte Darstellung zur Kulturachse und dem Projekt findet sich in dem im Herbst 2020 entstandenen Video zur Kulturachse (Link zu YouTube youtu.be/W74xtWihYjQ ) sowie den weiteren Anlagen.

Die zweite Förderphase umfasst die Jahre 2021-2023. Zentrale Punkte und Fragen für Borken sind darin:

- Bürgerbeteiligung und Standortfrage: Wo kann der Dritte Ort in Borkens Innenstadt entstehen?

- Ausbau der Formate im 3ECK: Personelle Unterstützung und weitere Angebote

- Geringfügiger Umbau des 3ECK: Anpassung an die Anforderungen und Ergebnisse der bisherigen Nutzung

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing zum positiven Förderbescheid: „Ich freue mich sehr über die erneute Förderzusage nach Borken. Sie zeigt – grade in diesen schwierigen Zeiten für die Kulturarbeit – dass unsere Stadt auf einem vielversprechenden Weg ist. Mit der Entwicklung des Dritten Ortes haben wir alle die einmalige Chance, Kultur- und Stadtentwicklung gemeinsam voranzutreiben. Damit können wir ein lebendiges Zentrum für Borken schaffen. Mit dem Zusammenspiel aus attraktiven Handels- und Gastronomieangeboten sowie den Kultureinrichtungen in zentraler Lage, möchten wir in Borkens Innenstadt dauerhaft Kundenfrequenz halten. Wir freuen uns, mit diesem Förderprogramm unser Ziel verfolgen zu können, Kultur in Borken als Teil der „Daseinsvorsorge“ begreifen zu dürfen.“

 

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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