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Aktionen zum Thema Gleichstellung:


Voll besetzter Kinosaal am Internationalen Frauentag

VHS, Gleichstellungsbeauftragte und Borkener Politikerinnen luden zur Gesprächsrunde nach dem Film "Die Unbeugsamen" ein.

Im nahezu voll besetzten Kinosaal im Kinocenter Borken zeigte die Volkshochschule Borken in Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit anlässlich des Internationalen Frauentags am Dienstag, 8. März 2022, den Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“. Im Anschluss waren alle Zuschauerinnen und Zuschauer zur Gesprächsrunde mit Borkener Politikerinnen eingeladen.

Parteiübergreifend tauschten sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, die stellvertretende Bürgermeisterin und Ratsfrau Claudia Biela (SPD), Parteivorsitzende Diana Beckmann (UWG), Fraktionsvorsitzende Maja Becker (Bündnis 90/Die Grüne) sowie die frühere sachkundige Bürgerin und nun Bundestagsabgeordnete Anne König (CDU) aus. Hierbei ging es diesmal jedoch nicht um konkrete politische Inhalte, sondern vielmehr darum, wie sie ihren Weg in die Politik gefunden haben und ob es dabei Hürden im Sinne der Vereinbarkeit von Politik und Familie gegeben hat. Alle beteiligten Politikerinnen sind Mütter. Darauf angesprochen wurden oder werden sie auch. Claudia Biela unterstreicht in diesem Zusammenhang: „Männer werden im Gegensatz zu Frauen selten oder nie gefragt, wie sie Politik und Familie vereinbaren. Hier sollte sich noch vieles ändern!“

Nachdem Interessierte einer Partei beigetreten sind und an Fraktionssitzungen teilnehmen, ist der nächste Schritt oft die Mitwirkung als sachkundige Bürgerin beziehungsweise sachkundiger Bürger. „In der Fraktion arbeitet man im Team und wird zunächst natürlich auch an die Hand genommen“, erklärt Maja Becker. „Man muss sich auch nicht in allen Themenbereichen auskennen, sondern setzt die eigenen Schwerpunkte nach persönlichen Interessen“, ergänzt Diana Beckmann.

Auf Nachfrage aus dem Publikum gibt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing an, dass der Stadtrat aktuell zu etwa einem Drittel weiblich sei. „Ziel muss es sein, jeweils 50 Prozent Männer und Frauen zu erreichen“, konstatiert Borkens Bürgermeisterin.

Auch an Anne König, die in Borken bereits in ihrer Jugend ehrenamtlich politisch aktiv war, wendet sich das Publikum. Sie möchten wissen, ob die Bundestagsabgeordnete in Berlin gut aufgenommen wurde oder ob sie sich wie die in der Dokumentation zu Wort gekommenen Politikerinnen zunächst durchkämpfen musste. „Generell wurde ich sehr gut in Berlin aufgenommen. Wie den Frauen in dem Film ist es mir zum Glück in Berlin nicht widerfahren. Falls es mal dazu kommen sollte, muss man manche Aussagen auch einfach weglächeln – das ist in der Politik so wie im normalen Alltag“, erläutert Anne König.

Zum Abschluss des Abends sind sich alle Beteiligten einig: Politik aktiv mitzugestalten macht Spaß!

Auf Initiative der Borkener Gleichstellungsbeauftragten Carina Sienert hat sich im letzten Jahr ein Netzwerk aus Borkener Politikerinnen neu gegründet. Dieses Netzwerk befindet sich noch im Aufbau. Interessierte Frauen sind eingeladen ebenfalls mitzuwirken. „Hierzu müssen Sie keiner Partei angehören oder die Absicht haben, selbst aktiv zu werden. Frauen können hier auch einfach mit Politikerinnen ins Gespräch kommen“, erklärt Carina Sienert. Das nächste Treffen des Netzwerks der Borkener Politikerinnen wird rechtzeitig bekannt gegeben. Interessierte können sich vorab per E-Mail an gleichstellung@borken.de oder telefonisch unter 02861/939-297 melden und ihr Interesse bekunden.

Rote-Bank-Aktion

Rote Bank in Weseke eingeweiht

Foto: Stadt Borken - v. l.: Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert, Anna Wansing von den Landfrauen Weseke, Walburga Schulze Beiering der kfd Weseke, Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Ortsvorsteherin Birgitta Niehoff-Elsing, Walter Tenbusch vom Heimatverein Weseke
Gruppenfoto auf der roten Bank in Weseke zur Einweihung

Dritte Bank in Borken als Zeichen gegen häusliche Gewalt

Im Rahmen der gleichnamigen Aktion wurde am vergangenen Freitag die dritte Rote Bank im Stadtgebiet Borken auf dem Gelände des Weseker Heimatvereins eingeweiht. Neben Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, der Gleichstellungsbeauftragten Carina Sienert und der Weseker Ortsvorsteherin Birgitta Niehoff-Elsing, machten auch Anna Wansing (Landfrauen Weseke) und Walburga Schulze Beiering (kfd Weseke) erneut auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam: "Häusliche Gewalt gibt es auch hier bei uns auf dem Land", betonte Ortsvorsteherin Birgitta Niehoff-Elsing.

Nach den Ansprachen kamen die Anwesenden, darunter Mitglieder des Weseker Heimatvereins, Vertretungen der Lokalpolitik sowie zahlreiche Wesekerinnen und Weseker bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammen. Gereicht wurden diese von Sozialarbeiterin Barbara Hanowski, die mit dem Klatatsch-Mobil regelmäßig an verschiedenen Punkten in Borken Halt macht und mit den Menschen bei einer "Tasse Zeit" ins Gespräch kommt.

Die Rote Bank trägt den Schriftzug "Liebe endet, wo Gewalt beginnt." Passend dazu ist ein gebrochenes Herz zu sehen. Sie setzt so ein deutlich sichtbares Zeichen gegen häusliche Gewalt. Final gestaltet wurde die Rote Bank in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Landfrauen sowie der kfd Weseke. Weiterhin ist an die Bank eine Plakette angebracht, die auf Hilfsangebote aufmerksam macht. Bei der Veranstaltung wurde nicht nur das Thema häusliche Gewalt angesprochen, sondern auch die Solidarität mit der Ukraine mithilfe gelber und blauer Blumen zum Ausdruck gebracht.

Zum Hintergrund: Die Rote-Bank-Aktion, die durch die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der "GewAlternativen", des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt, initiiert wurde, geht zurück auf die Aktion "Panchina rossa" (rote Bank) aus Italien. Seit 2016 wird dort so auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht, Menschen werden über das Thema "geschlechtsspezifische Gewalt" informiert und sensibilisiert. "Die Farbe Rot steht hierbei symbolhaft für das vergossene Blut der Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden", betont die Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert.

Im Sommer letzten Jahres startete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken einen Aufruf, um Mitwirkende für das Projekt zu finden. Neben Einzelpersonen, Gruppen und Vereinen meldeten sich auch die Tischlerei Wienand und Hummelt Metallbau, die exklusiv für das Projekt eine Bank entworfen haben, die mithilfe zweier Tischlerinnen gebaut werden. Angebracht an die Bank ist eine Plakette; neben Hilfsangeboten für betroffene Frauen, Männer und Kinder sowie für Angehörige ist auch ein QR-Code abgebildet, der zur Internetseite der GewAlternativen führt, wo weitere Hilfsmöglichkeiten aufgeführt sind.

Im Laufe des Jahres sollen auch in den anderen Ortsteilen dauerhaft Rote Bänke installiert werden, um für die Thematik zu sensibilisieren und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Gestaltet werden diese von verschiedenen Borkener Gruppen. Die Einweihung soll jeweils im Rahmen der Möglichkeiten um eine Veranstaltung ergänzt werden. Die entsprechenden Termine werden vorab bekannt gegeben.

Die "Rote-Bank-Wanderung", die aktuell vom Borkener Marktplatz zur Gemener Freiheit führt, wird noch um die weiteren Standorte der Roten Bänke ergänzt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, die Strecke nachzuwandern. Der vollständige Streckenverlauf ist als gpx-Datei auf dem Komoot-Account der Tourist-Information Borken zu finden. Dazu müssen Interessierte einfach im eigenen Komoot-Profil die "Tourist-Information Borken" als Freundin hinzufügen und ihr folgen. Komoot ist ein digitaler Routenplaner, eine Navigations-App, ein Tourenverzeichnis und ein soziales Netzwerk.

Foto: v. l.: Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert, Anna Wansing von den Landfrauen Weseke, Walburga Schulze Beiering der kfd Weseke, Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Ortsvorsteherin Birgitta Niehoff-Elsing, Walter Tenbusch vom Heimatverein Weseke

Rote Bank in Gemen eingeweiht

v.l.: Anne Grieger (LC), Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Walter Schwane (Ortsvorsteher Gemen), Laura Elsing (LC), Merle Schmidt (Präsidentin LC), Carina Sienert (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken)
Gruppenfoto zur Einweihung der Roten Bank im Stadtteil Gemen. Auf dem Foto v.l.: Anne Grieger (LC), Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Walter Schwane (Ortsvorsteher Gemen), Laura Elsing (LC), Merle Schmidt (Präsidentin LC), Carina Sienert (Gleich

 

Zweite Bank als Symbol gegen Gewalt gegen Frauen im Stadtgebiet Borken / Rote-Bank-Wanderung und Gewinnspiel

zweite Rote Bank im Stadtgebiet Borken an der Gemener Freiheit eingeweiht.

 

 

Da aufgrund der aktuellen Corona-Situation keine Rahmenveranstaltung für die Öffentlichkeit angeboten werden konnte, begaben sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Borkens Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert und Vertreterinnen des Ladies' Circle 105 Borken (LC 105 Borken) mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik auf eine gemeinsame Wanderschaft von der Roten Bank auf dem Borkener Marktplatz zur neu aufgestellten Bank in Gemen. Unterwegs stellten sich die Beteiligten einem kleinen Quiz, das Carina Sienert gemeinsam mit dem Ladies' Circle 105 Borken vorbereitet hatte.

Angekommen in Gemen ging Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing darauf ein, warum es wichtig ist, sich gegen häusliche Gewalt stark zu machen: "Häusliche Gewalt geschieht hinter verschlossenen Türen, viele Opfer schweigen." Die Rote Bank soll symbolisch für die Hilfsangebote für Betroffene stehen. Eine erste Unterstützung bietet auch die Plakette, die an den Roten Bänken zu finden ist: "Sie macht auf Hilfsangebote für betroffene Frauen, Männer und Kinder und auch für Angehörige aufmerksam", macht Borkens Bürgermeisterin deutlich.

Die finale und individuelle Gestaltung der zweiten Roten Bank, die nun in Gemen an der Freiheit zu finden ist, hat der Ladies' Circle 105 Borken übernommen, der seit dem letzten Jahr in Borken und Umgebung aktiv ist. "Der LC ist eine internationale Service-Organisation junger Frauen bis 45 Jahre, die sich unter dem Motto "Freundschaft und Hilfsbereitschaft" für lokale, aber auch überregionale Projekte einsetzen. "Aktuell engagieren sich acht Frauen aus der Stadt und dem Kreis Borken beim Ladies' Circle 105 Borken", berichtet Merle Schmidt, Präsidentin des LC 105 Borken. "Interessierte Frauen sind jederzeit herzlich willkommen, sich mit uns auszutauschen", ergänzt Vize-Präsidentin Laura Elsing.

Alle Interessierten sind dazu eingeladen, die Strecke nachzuwandern. Der vollständige Streckenverlauf ist als gpx-Datei auf dem Komoot-Account der Tourist-Information Borken zu finden. Dazu müssen Interessierte einfach im eigenen Komoot-Profil die "Tourist-Information Borken" als Freundin hinzufügen und ihr folgen. Komoot ist ein digitaler Routenplaner, eine Navigations-App, ein Tourenverzeichnis und ein soziales Netzwerk.

Gewinnspiel des Büros für Chancengleichheit der Stadt Borken:

Das Quiz, das die Teilnehmenden während der Wanderung lösen mussten, ist online auf der Website der Stadt Borken www.borken.de/rotebank/ zu finden. Wer das richtige Lösungswort ermittelt, kann per Email an gleichstellung@borken.de an dem Gewinnspiel teilnehmen. Unter allen richtigen Einsendungen verlost die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt fünf Mal das Kartenspiel "Es liegt an uns" von Terre des Femmes. Die Teilnahme ist bis Montag, 28. Februar 2022, möglich. Die Teilnahmebedingungen sind ebenfalls online zu finden.

Zum Hintergrund:
Die Rote-Bank-Aktion, die durch die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der "GewAlternativen", des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt, initiiert wurde, geht zurück auf die Aktion "Panchina rossa" (rote Bank) aus Italien. Seit 2016 wird dort so auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht, Menschen werden über das Thema "geschlechtsspezifische Gewalt" informiert und sensibilisiert. "Die Farbe Rot steht hierbei symbolhaft für das vergossene Blut der Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden.", betont die Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert.

Im Sommer letzten Jahres startete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken einen Aufruf, um Mitwirkende für das Projekt zu finden. Neben Einzelpersonen, Gruppen und Vereinen meldeten sich auch die Tischlerei Wienand und Hummelt Metallbau, die exklusiv für das Projekt eine Bank entworfen haben, die mithilfe zweier Tischlerinnen gebaut werden. Angebracht an die Bank ist eine Plakette, neben Hilfsangeboten für betroffene Frauen, Männer und Kinder sowie für Angehörige ist auch ein QR-Code abgebildet, der zur Internetseite der GewAlternativen führt, wo weitere Hilfsmöglichkeiten aufgeführt sind.

Im Laufe des Jahres sollen auch in den anderen Ortsteilen dauerhaft Rote Bänke installiert werden, um für die Thematik zu sensibilisieren und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Gestaltet werden diese von verschiedenen Borkener Gruppen. Die Einweihung soll jeweils im Rahmen der Möglichkeiten um eine Veranstaltung ergänzt werden. Die entsprechenden Termine werden vorab bekannt gegeben.

Rote-Bank-Eröffnung auf dem Borkener Marktplatz

Gruppenfoto zur ERöffnung der Roten Bank auf dem Borkener Marktplatz am 29.11.2021
Foto der Roten Bank auf dem Borkener Marktplatz

Zeichen gegen Gewalt an Frauen / Orange Days: FARB wird orange beleuchtet

Anlässlich des 40. Internationalen Tages zur Beseitigung gegen Gewalt an Frauen, der gleichzeitig der Beginn der "Orange Days" ist, wurde am vergangenen Donnerstag, 25. November 2021, auf dem Borkener Marktplatz Borkens erste Rote Bank der gleichnamigen kreisweiten Aktion eingeweiht. Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem ökumenischen Impuls vor dem FARB eingeladen. Vorab machten Hildegard Grote-Westrick von der kfd St. Remigius und Elke Vieth, Präsidentin der Soroptimist International Club Borken, die die Veranstaltung gemeinsam mit dem Büro für Chancengleichheit der Stadt Borken organisiert haben, auf häusliche Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Für weitere Informationen waren Silke Hempen, Leiterin des Bocholter Frauenhauses, und Dagmar Reimer, Opferschutzbeauftragte der Kreispolizeibehörde, als Ansprechpartnerinnen vor Ort.

Für die Unterstützung des Frauenhauses war eine Spendenbox bereitgestellt. Das Publikum gedachte der Opfer häuslicher Gewalt mit bereitgestellten Lichtern in orange. Passend hierzu ist das FARB auch in diesem Jahr für die Dauer der "Orange Days" bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, orange angestrahlt.

Die Rote-Bank-Aktion, die durch die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der "GewAlternativen", des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt, initiiert wurde, geht zurück auf die Aktion "Panchina rossa" (rote Bank) aus Italien. Seit 2016 wird dort so auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht, Menschen werden über Thema "geschlechtsspezifische Gewalt" informiert und sensibilisiert. "Die Farbe Rot steht hierbei symbolhaft für das vergossene Blut der Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden", betont die Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert.

Im Sommer startete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken einen Aufruf, um Mitwirkende für das Projekt zu finden. Neben Einzelpersonen, Gruppen und Vereinen meldeten sich auch die Tischlerei Wienand und Metallbau Hummelt, die exklusiv für das Projekt eine Bank entworfen haben, die mithilfe zweier Tischlerinnen gebaut werden. Angebracht an die Bank ist eine Plakette, die auf Hilfsangebote für betroffene Frauen, Männer und Kinder, aber auch für Angehörige aufmerksam macht. Ein abgebildeter QR-Code führt zur Internetseite der GewAlternativen, wo weitere Hilfsmöglichkeiten aufgeführt sind.

Die finale und individuelle Gestaltung der ersten Roten Bank wurde von der Autonomen Frauengruppe übernommen, die sich in Borken vor über 40 Jahren im Zuge der damaligen Frauenbewegung gegründet hat und sich zu verschiedenen Themen zur Gleichbehandlung und Gleichstellung von Frauen engagiert. Entstanden ist eine Powerbank, die von Gewalt betroffenen oder bedrohten Frauen einen Ausweg zu zeigen. Im angebrachten QR-Code steckt die Power, sich Hilfe zu holen. "Wenn du Gewalt erfährst, nimm es nicht hin! Die Schuld liegt nicht bei dir. Denn Nein ist Nein!", betont Sabine Reese-Blumentrath, Mitglied der Autonomen Frauengruppe.

Auch Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing führt aus, warum es weiterhin wichtig ist, sich gegen häusliche Gewalt stark zu machen: "Im vergangenen Jahr ist die Zahl der angezeigten Fälle von Partnerschaftsgewalt bundesweit um 4,9 Prozent gestiegen - in 169 Fällen endete diese Gewalt tödlich."

Im nächsten Jahr sollen auch in den anderen Ortsteilen dauerhaft Rote Bänke installiert werden, um für die Thematik zu sensibilisieren und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Gruppen, die an der Gestaltung der Bänke interessiert sind, können sich mit der Gleichstellungsbeauftragten Carina Sienert in Verbindung setzen und weitere Informationen erhalten (carina.sienert@borken.de oder telefonisch 02861/939-297).

„Nein zu Gewalt an Frauen!“ Borken macht am Orange Day ....

Foto vom FARB mit orange beleuchtet

Borken macht am Orange Day - am 25. November - auf den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam. Das FARB wird an diesem Tag von der Marktplatzseite in Orange angestrahlt.

Im Zeichen der Farbe Orange steht der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der jährlich am 25. November begangen wird. Die Farbe Orange steht für Kraft und Widerstand und signalisiert weltweite Verbundenheit im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. In Kooperation mit dem Soroptimist International Club Borken/Westfalen und der kfd St. Remigius Borken macht das Büro für Chancengleichheit der Stadt Borken online und am FARB auf Hilfsangebote für Betroffene aufmerksam.

„Auch in Deutschland leiden heute noch sehr viele Frauen unter Gewalt – in allen sozialen Schichten“, erläutert Dr. Elke Vieth, Präsidentin des Soroptmist-Clubs. Hierunter fällt nicht nur körperliche Gewalt, sondern beispielsweise auch Erniedrigungen, Beleidigungen und Mobbing. Laut Statistik des Bundeskriminalamtes gibt es jährlich 140.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, an jedem dritten Tag wird eine Frau getötet. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher, lediglich 20 % der Betroffenen trauen sich Hilfe zu suchen. „Gerade zu Zeiten von Corona darf das Thema nicht in Vergessenheit geraten“, betont auch Hildegard Grote-Westrick der kfd. Da in Pandemie-Zeiten keine Veranstaltungen stattfinden können, wird der Fokus in diesem Jahr anders gesetzt. „Wer am Abend des 25. November einen Spaziergang am FARB vorbeimacht, wird das Gebäude von der Marktplatzseite in Orange angestrahlt entdecken und kann im Fenster ein kurzes Video ansehen.“, so die Borkener Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert.

Weitere Informationen zum Thema häusliche Gewalt sowie verschiedene regionale, landes- und bundesweite Hilfsangebote gibt es online und telefonisch.

Telefonische Hilfsangebote:

  • Polizei: 110
  • Opfer-Telefon: 116 006
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 40 40 020
  • Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Telefonseelsorge: 116 123

 Informationen und Hilfe online:


Ihre Ansprechperson

Frau Carina Sienert

Carina.Sienert@­borken.de 02861/939 297 Adresse | Öffnungszeiten |