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„Notbetreuung“ in Schulen und Kindertagesstätten

Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote für erwerbstätige Alleinerziehende sowie für Alleinerziehende, die sich in einer Abschlussprüfung befinden

Ab Montag, 27.04.2020, können auch erwerbstätige Alleinerziehende sowie Alleinerziehende, die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, für ihren Nachwuchs die Kindertagesbetreuungsangebote nutzen. Das sieht die neue „Coronabetreuungsverordnung“ des Landes NRW vor, wie der Kreis Borken mitteilt. Die Regelung gilt, wenn eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – organsiert werden kann.

Voraussetzungen sind der schriftliche Nachweis des Arbeitgebers zu Umfang und Lage der Arbeitszeiten oder bei Abschlussprüfungen der schriftliche Nachweis der Schule oder Hochschule sowie eine Eigenerklärung der Alleinerziehenden, dass die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann.

Die Kitas, deren Träger und sowie die Tagespflegepersonen sind über diese Neuerung unterrichtet. Die Schulen sind über eine Schulmail des Schulministeriums ebenfalls unterrichtet worden.

Das Land NRW verbindet mit diesem Angebot allerdings auch den Appell an alle Eltern, Kinder weiter nur dann betreuuen zu lassen, wenn dies wirklich nicht anders geht.

Weitergehende Informationen, insbesondere auch Formulare für die erforderlichen Bescheinigungen finden sich auf der Internetseite des Kreises Borken zur Corona-Notfallbetreuung: https://kreis-borken.de/notfallbetreuung/.


„Notbetreuung“ für Kinder in Schulen und Kindertagesstätten

Die Landesregierung NRW hat jetzt mitgeteilt, dass die „Notbetreuung“ für Kinder in Schulen und Kindertagesstätten neu geregelt wird: Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, können künftig auch Kinder betreut werden, wenn nur ein Elternteil eine sogenannte „Schlüsselperson“ ist, eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorliegt und die Betreuung der Kinder nicht anderweitig organisiert werden kann. Es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Dies gilt nach Auskunft des Landes ab kommenden Montag, 23. März 2020. Zusätzlich hat das Land angekündigt, dass die Betreuung auch auf das Wochenende und die Ferien ausgeweitet wird.

Ansprechpersonen für Eltern bzw. Sorgeberechtigte sind die jeweiligen Kita- und Schulleitungen. Bei darüberhinausgehenden Fragen und falls kein Betreuungsvertrag besteht, können sie sich im Falle der Kindertagesbetreuung ab Montag an das zuständige Jugendamt (Kreisjugendamt oder die Stadtjugendämter Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau) wenden. Bei Fragen zur Betreuung von Schulkindern ist dann das Schulamt für den Kreis Borken erreichbar.

Der Vordruck für die Arbeitgeberbescheinigung zur Unabkömmlichkeit von Beschäftigten und alle weiteren Informationen sind auf der Internetseite www.kreis-borken.de/notfallbetreuung bereitgestellt und werden über die Einrichtungen verteilt. Die Sorgeberechtigten melden mit diesen Unterlagen ihre Bedarfe für eine Notfallbetreuung bei den Kitas, Tagespflegestellen und Schulen an. Die Entscheidung, ein Kind zur Betreuung in der Schule, Kita oder Tagespflegestelle aufzunehmen, treffen dann die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen.

„Schlüsselpersonen“ sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Die einzelnen Bereiche sind auch auf unserer Internetseite zu finden.

Weiterhin gelten aber folgende Regelungen:

Kinder können nur in Notfallgruppen betreut werden, wenn

  • die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die Kinder nicht in Kontakt stehen zu infizierten Personen,
  • seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitsymptome aufweisen,
  • die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet (Den Link gibt es auf der Internetseite www.kreis-borken.de/coronavirus) ausgewiesen ist bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

FAQ-Liste

Hier geht es zur FAQ-Liste vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen:

Link: Fragen und Antworten zur Notbetreuung des Schulministeriums


Verhaltensweisen:

Verhaltenshinweise des Kreises Borken für die Bevölkerung.