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Kulturentwicklungsplanung der Stadt Borken

Kunst und Kultur sind unverzichtbare elementare Werte für die Selbstverwirklichung der Menschen, sie sind in hohem Maße Ausdruck von Lebensqualität. Kunst und Kultur tragen zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt bei und sind ein wichtiger, oft unterschätzter, Standortfaktor.

In Borken ergänzen sich die zahlreichen Angebote der freien Kunst- und Kulturszene mit denen der städtischen Institutionen. Es gilt, die vielfältige Kunst- und Kulturszene Borkens weiter auszubauen und weiter zu fördern. Gleichzeitig bedarf es eines Planungsprozesses, um die vorhandenen Ressourcen zu optimieren und noch besser aufeinander abzustimmen.

Zudem müssen vor dem Hintergrund von gesellschaftspolitischen Veränderungen und dem demografischen Wandel mit seinen Auswirkungen auch auf unsere Kulturlandschaft neue strukturbezogene Strategien entwickelt werden.

Der Kulturentwicklungsplan soll letztendlich den EntscheidungsträgerInnen in Politik und Verwaltung einen breit akzeptierten Orientierungsrahmen bieten. Die Ratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben mit Schreiben vom 09.12.2014 sowie 10.12.2014 einen derartigen Kulturentwicklungsplan beantragt. In dem Entwicklungsplan sollen Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen zu ihrer Umsetzung formuliert werden, um einen Handlungsrahmen für die Kulturarbeit der nächsten 10 Jahre in Borken abzustecken.

Mit Beschluss des Ausschusses für Kultur, Schule und Sport vom 12.05.2015, wurde die Verwaltung beauftragt, einen Kulturentwicklungsplan für die nächsten 10 Jahre in Borken aufzustellen. Daraufhin hat die Stadt Borken eine Kulturentwicklungsplanung durch Herrn Bernward Tuchmann, Tuchmann Kulturberatung aus Münster, am 18.05.2015 in Auftrag gegeben. Ziel war die Entwicklung der Kulturlandschaft in Borken fundiert, nachhaltig und unter Beteiligung aller NutzerInnen zu planen und dann die entsprechenden erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.

Das daraus folgernde Kulturentwicklungskonzept sollte die Leitmotive, kulturpolitischen Ziele und Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Kulturarbeit in Borken beschreiben. Dabei sollten Fragen wie die der finanziellen Machbarkeit, der Bevölkerungsentwicklung, der Rahmeninhalte des Kulturfördergesetzes NRW oder der politischen Rahmenbedingungen Berücksichtigung finden. Zukünftige Kernaufgaben der Kulturlandschaft Borkens sind die bauliche und inhaltliche Umstrukturierung des Stadtmuseums zum „Forum Altes Rathaus Borken“, die räumliche Neuverortung der Musikschule, die bauliche Schaffung von Archivräumen sowie die Bündelung und Koordinierung der Kulturangebote von Vereinen, Verbänden, Ehrenamtlichen und der freien Kulturszene.

Die Auftaktveranstaltung zur Kulturentwicklungsplanung fand am 21.11.2015 im VHSForum statt.

Aufgrund personeller Veränderungen bei der Stadt Borken und der damit einhergehenden Umstrukturierung im Bereich der „Kulturverwaltung“, konnte der Prozess der Kulturentwicklungsplanung nicht direkt weitergeführt werden. Nun soll der Prozess im Jahre 2017 wieder aufgenommen werden. Hierzu wurde am 07.11.2016 der Auftrag für die Fortsetzung der Kulturentwicklungsplanung an Herrn Tuchmann erteilt. Die städtische Rechnungsprüfung wurde beteiligt und hatte gegen eine erneute Beauftragung keine Bedenken.

Im Dezember 2016 fand ein Abstimmungsgespräch mit der Bürgermeisterin, Herrn Lask, Frau Dr. Kusch-Arnhold und Herrn Tuchmann statt, bei dem folgende Vorgehensweise vorgeschlagen wurde, die am 31.01.2017 im Auschuss für Kultur, Schule und Sport einstimmig beschlossen wurde.

Am 24. April 2018 wurde in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Schule die Dokumentation "Prozess der Kulturentwicklung der Stadt Borken 2015 - 2018" vorgestellt.

Weiterhin wurde ein wesentlicher Schritt für die weitere Umsetzung des Handlungsleitfaden Kultur beschlossen. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, die Stelle eins Kulturkoordinators/in, ggfls. befristet für zwei Jahre, auszuschreiben und Mitte 2020 eine Evaluation im Hinblick auf eine mögliche dauerhafte Einrichtung der Stelle „Kulturkoordinator/in“ durchzuführen. Der/die zukünftige Kulturkoordinator/in soll eine Kommunikationsplattform i.S.d. Kulturentwicklungsplanes aufbauen.

Warum ein Kulturentwicklungsplan für Borken?

Mechtild Schulze Hessing
Bürgermeisterin der Stadt Borken

"Zentrales Ziel des Kulturentwicklungsplanes für Borken", so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, "ist die Schaffung zukunftsfähiger Strukturen, welche den aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Anforderungen Rechnung tragen sowie aus Sicht von Kulturakteuren, Publikum sowie Kulturpolitik und Verwaltung eine förderliche Weiterentwicklung ermöglichen und die Handlungsfähigkeit der Stadt sichern."


Kontakt:

Sie haben Fragen und Anregungen zur Kulturentwicklungsplanung in Borken?

Wir sind gerne für Sie da:

Ihre Ansprechperson

Frau Bianca Finke

Bianca.Finke@­borken.de 02861/939 243 Adresse | Öffnungszeiten | Details