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Ehemalige Bürgermeister und Stadtdirektoren

In der Zeit von 1946 bis 1999 wurden die Städte und Gemeinden durch einen ehrenamtlichen Bürgermeister und einen hauptamtlichen Stadtdirektor vertreten bzw. geleitet. Während der ehrenamtliche Bürgermeister vorwiegend repräsentative Aufgaben übernahm, leitete der hauptamtliche Stadtdirektor die Verwaltung.

Bei der Stadt Borken war Josef Ehling der letzte ehrenamtliche Bürgermeister und Rolf Lührmann der letzte hauptamtliche Stadtdirektor, bevor mit dem Gesetz zur Änderung der Kommunalverfassung (vom 17.05.1994) die bisherige "Doppelspitze" ab 1999 entfiel.

Mit der Kommunalwahl 1999 wurde nur noch ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Die Wahl erfolgte direkt durch die Bürger. Bei der Stadt Borken wurde Rolf Lührmann, der zuvor als hauptamtlicher Stadtdirektor bereits die Verwaltung geleitet hatte, zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt.

Die Historie der städtischen Repräsentanten können Sie sich in der rechten Spalte mit den dortigen Links erschließen.

Mit dem Wegfall der Doppelspitze entfallen nunmehr Aufgaben auf den hauptamtlichen Bürgermeister.

Der hauptamtliche Bürgermeister hat folgende Aufgaben:

  • vertritt und repräsentiert die Bürgerschaft
  • ist Vorsitzender des Rates
  • leitet und organisiert die Verwaltung
  • bereitet die Beschlüsse des Rates und der Ausschüsse vor und führt sie aus
  • ist verantwortlich für die sachliche Erledigung der Aufgaben
  • ist Dienstvorgesetzter sämtlicher Mitarbeiter
  • führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung und führt die zu beachtenden Gesetze aus
  • trifft alle Personalentscheidungen im Rahmen des vom Stadtrat beschlossenen Stellenplanes
  • gliedert die Verwaltung in Vorstandsbereiche und Fachbereiche

Der hauptamtliche Bürgermeister verfügt über zwei Stellvertretungen: Ist der hauptamtliche Bürgermeister verhindert, so wird er hinsichtlich Repräsentation und im Vorsitz des Stadtrates von ehrenamtlichen Bürgermeistern vertreten.

In der Leitung der Verwaltung hat er allerdings einen "Vertreter im Amt", d. h. einen Ersten Beigeordneten, der bei Abwesenheit den Bürgermeister in der Leitung der Verwaltung und bei den übrigen Aufgaben (siehe oben) vertritt.

Seit der Kommunalwahl 2009 beträgt die Amtszeit des hauptamtlichen Bürgermeisters sechs Jahre, während die Wahlperiode der Stadtratsmitglieder und der ehrenamtlichen Bürgermeister nach fünf Jahren bereits endet.

 

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Der Verzicht auf die weibliche Form soll lediglich einen angenehmen Lesefluss gewährleisten und überflüssige grammatikalische Verkomplizierungen vermeiden. Gemeint sind hier sowohl die männlichen als auch die weiblichen Personen.