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Haus Engelrading

Ungefähr vier Kilometer südlich von Borken an der Grenze nach Heiden liegt das denkmalgeschützte Haus Engelrading. Ursprünglich als Schutz und Trutzburg gegen die Herren von  Heiden und Gemen erbaut, wird es erstmals 1360 erwähnt als Besitz des Ritters Goswin von Engelrading genannt von Gemen.

In ihrer bewegten Geschichte war die Burganlage im Besitz verschiedener Adelsfamilien. Sie wurde mehrfach versetzt, erobert, verkauft und wieder zurück gekauft. Diese wechselvolle Geschichte konnte selbstverständlich auch auf das Haus nicht ohne Folgen bleiben.

1704 war das Gebäude so verfallen, dass es wieder neu aufgebaut werden musste. Es wurde als ein langgestrecktes, eingeschossiges Gebäude mit unregelmäßig angeordneten Fenstern wieder errichtet. Das ansonsten recht schmucklose Haus wird auf der Dachmitte von einem Türmchen mit Glocke und einem schwebenden Engel als Wetterfahne gekrönt. Der ehemals wehrhafte Charakter dieser alten Anlage ist an den heute noch teilweise erhaltenen ringförmigen Wällen  und Gräben zu erkennen.

Haus Engelrading ist in Privatbesitz und wird als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt.