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Neue Förderprogramme für mehr Klimaschutz in der Stadt Borken

Bürgerinnen und Bürger können einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Klimafolgenanpassung, zur Förderung der Biodiversität und zur Aufwertung des Stadtbildes leisten

Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind bereits heute im Westmünsterland zu spüren. Exemplarisch hierfür steht, dass die Anzahl von Extremwetterereignissen wie längere Hitzeperioden, Stürme und Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Zahlreiche Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen und auch Auswirkungen auf das Grün- und Landschaftssystem haben wird.

„Um den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken und die Klimaresilienz unserer Stadt zu verbessern, haben Rat und Verwaltung bereits im Jahr 2019 mit externer Begleitung ein Integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept entwickelt“, erläutert Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Wir sind bereit, Verantwortung für unser Klima zu übernehmen“, betont sie.

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Digitalisierung der Stadt Borken wurden am 1. September 2021 die beiden neuen Förderprogramme „Grüne Dächer und Fassaden“ und „Bunte Gärten“ der Stadt Borken vorgestellt. Gefördert werden Maßnahmen der Dach- und Fassadenbegrünung durch Privatpersonen und Gewerbetreibende sowie die Umwandlung von Schottergärten und versiegelten Flächen in naturnah gestaltete Flächen. Beide Programme haben insbesondere das Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Klimafolgenanpassung, zur Förderung der Biodiversität und zur Aufwertung des Stadtbildes zu leisten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Anträge ab sofort stellen.

„Ich kann die Bevölkerung nur dazu ermutigen, die zur Verfügung stehenden Fördermittel zu beantragen und auf diese Weise dazu beizutragen, dass Borken sich zu einer noch klimafreundlicheren Stadt entwickelt“, appelliert Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

Förderprogramm „Grüne Dächer und Fassaden“

Das Land Nordrhein-Westfalen hat der Stadt Borken Mittel in Höhe von insgesamt 100.000 Euro aus dem Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ im Rahmen der Corona-Hilfe für Maßnahmen der Dach- und Fassadenbegrünung durch private Haushalte und Gewerbetreibende gewährt. Für das Jahr 2021 stehen Mittel in Höhe von 40.000 Euro und weitere 60.000 Euro für das Jahr 2022 zur Verfügung.

Gefördert werden die sach- und fachgerechte sowie freiwillig durchgeführte Anlage von extensiven Dach- und Fassadenbegrünungen durch private Haushalte und Gewerbetreibende. Eine Förderung kommt für Gebäude einschließlich ihrer Nebenanlagen in Betracht, die zu Wohn- und Gewerbezwecken genutzt werden und vor mehr als fünf Jahren errichtet wurden. Die Förderung beträgt höchstens 30 Euro je Quadratmeter und pro Maßnahme ist ein Eigenanteil in Höhe von 50 Prozent der als zuwendungsfähig anerkannten Ausgaben zu erbringen.

Zu beachten ist, dass mit der Maßnahme nicht vor der Bewilligung durch die Stadt Borken begonnen werden darf. Als Maßnahmenbeginn gelten die Auftragserteilung an Unternehmen sowie der Beginn der Ausführung in Eigenleistung.

„Wir bedauern, dass jüngere Gebäude und Nebenanlagen nicht förderfähig sind“, sagt Stephan Ohlmeier, Leiter des Fachbereiches Bau- und Fördermittelmanagement der Stadt Borken. „Gleichwohl sind wir froh und dankbar, dass das Land Nordrhein-Westfalen unserer Stadt Mittel in erheblicher Höhe zur Bewältigung der negativen Auswirkungen des Klimawandels zur Verfügung stellt“, hebt er hervor.

Förderanträge können ab sofort – auch schon für Maßnahmen, die im Jahr 2022 umgesetzt werden sollen –, spätestens jedoch bis zum 15. Februar 2022 gestellt werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm und das Antragsformular sind unter www.borken.de/foerderprogramme-klimaschutz zu finden.

Förderprogramm „Bunte Gärten“

Als freiwillige Leistung stellt die Stadt Borken im Haushaltsjahr 2021 Mittel in Höhe von insgesamt 15.000 Euro für die Umwandlung von Schottergärten und versiegelten Flächen in naturnah gestaltete Gärten auf insbesondere für Wohnzwecke genutzten Grundstücken zur Verfügung. „Solche Maßnahmen wirken beispielsweise der Entstehung von innerstädtischen Wärmeinseln entgegen, leisten einen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas und verbessern die Klimaresilienz der Stadt Borken“, erklärt Stephan Ohlmeier.

Die Förderung ist auf höchstens 25 Euro je Quadratmeter, jedoch insgesamt maximal auf 750 Euro je Antrag begrenzt. Zudem ist ein finanzieller Eigenanteil in Höhe von mindestens 20 Prozent der zuschussfähigen Leistungen zu erbringen. Zu beachten ist, dass mit der Maßnahme nicht vor der Bewilligung durch die Stadt Borken begonnen werden darf. Als Maßnahmenbeginn gelten die Auftragserteilung an Unternehmen sowie der Beginn der Ausführung in Eigenleistung.

Förderanträge können ab sofort und bis zum 31. Oktober eines jeden Jahres gestellt werden. Weitere Einzelheiten zum neuen Förderprogramm „Bunte Gärten“ und das Antragsformular finden sich unter www.borken.de/foerderprogramme-klimaschutz.

Als Ansprechpartner für Rückfragen zu den beiden Förderprogrammen steht der Fachbereich Bau- und Fördermittelmanagement der Stadt Borken zur Verfügung.:

Stephan Ohlmeier
Fachbereichsleiter
Telefon: 02861/939-438
E-Mail: stephan.ohlmeier@borken.de

Heike Rottstegge
Sachbearbeiterin
Telefon: 02861/939-136
E-Mail: heike.rottstegge@borken.de

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
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