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Neue Rad- und Fußgängerbrücke am Borkener Stadtpark

verbindet Mühlenstraße und Am Geelen Graben

Borken. Nach rund viermonatiger Bauzeit ist die neue Rad- und Fußgängerbrücke am Stadtpark am Mittwochnachmittag offiziell für den Verkehr freigegeben worden. „Damit ist ein weiterer Meilenstein bei der Umgestaltung des Mühlenareals erreicht“, freute sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Im Beisein des Technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann, des Ausschussvorsitzenden Markus Lansmann und den Mitgliedern des Ausschusses für Planen und Bauen der Stadt Borken dankte die Bürgermeisterin zum einen dem Bauunternehmen Hofschröer aus Lingen für die bisherige Zusammenarbeit sowie dem Büro Lindschulte für Planung / Bauleitung und zum anderen den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld und Nachsicht: „Mir ist bewusst, dass die aktuelle Bautätigkeit mit viel Lärm und Dreck verbunden ist. Ich bin aber überzeugt, dass die Umgestaltung des Mühlenareals die Wohn- und Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern wird und ein Gewinn für ganz Borken ist.“

Die neue Brücke ist aus Stahl und einem rutschfesten Holzbelag gefertigt und verbindet den Stadtpark entlang der Seniorenresidenz und Martin-Luther-Kirche direkt mit der Mühlenstraße und Am Geelen Graben. Inklusive der erforderlichen Asphaltarbeiten im Brückenumfeld sind Kosten in Höhe von rund 200.000 Euro entstanden, die zu 60 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

Der Brückenneubau wurde innerhalb des Zeitplanes fertigstellt und ist Teil des zusammengefassten zweiten und dritten Bauabschnittes der Umgestaltung des Mühlenareals. „Mit seiner Funktion als Tor zur Innenstadt kommt dem Mühlenareal eine besondere Bedeutung für die zukünftige Stadtentwicklung zu“, sagte der Technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann am Mittwoch. In den nächsten Monaten werde nun der Neubau des Stauwehrs, einer Fischtreppe und einer Fuß- und Radwegebrücke am Wehr in der alten Mühlenstraße sowie die Erstellung von weitflächigen Stadtterrassen mit Sitztreppen an den Ufern der Borkener Aa vorangetrieben. Voraussichtlich Ende Juni werden die aktuellen Spundwandarbeiten abgeschlossen, ehe der für den Bau der Wehranlage und der Fischtreppe benötigte Umleitungskanal in Betrieb genommen wird.

Die Gesamtmaßnahme solle voraussichtlich im November 2022 abgeschlossen werden und verbinde wichtige Komponenten der Gewässerentwicklung und des Hochwasserschutzes mit einer Aufwertung der Wohn- und Aufenthaltsqualität sowie einer Optimierung der Verkehrsführung. Zugleich könnten neue Geschäftsflächen entstehen. „Die Borkener Aa wird für die Bürgerinnen und Bürger wieder ein Stück erlebbar. Ich bin überzeugt, dass sich insbesondere die Sonnentreppe am Aa-Ufer zu einem attraktiven Treffpunkt entwickeln wird.“

Für den zweiten und dritten Bauabschnitt sind im städtischen Haushalt Kosten in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat der Stadt Borken 475.200 Euro aus Mitteln zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie sowie weitere 1,83 Millionen Euro Städtebaufördermittel gewährt. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung wurde das Projekt an die Firma Hofschröer aus Lingen vergeben.

Zudem kündigte Jürgen Kuhlmann an, gemeinsam mit der Kommunalpolitik kurzfristig darüber zu beraten, wie die freigewordenen Grundstücke östlich der Aa in der sogenannten „Butenstadt“ einer neuen Bebauung zugeführt werden können: „Die Verwaltung schlägt einen zweistufigen Investorenwettbewerb vor. Weitere Details hierzu werden wir demnächst bekanntgeben.“

Foto: v. l. Ausschussvorsitzender Markus Lansmann, Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Julian Thien vom Büro Lindschulte, Techn. Beigeordneter Jürgen Kuhlmann

Kontakt:

Stadt Borken
Stabsstelle Kommunikation
und Städtepartnerschaften
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Im Piepershagen 17
46325 Borken

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Markus Lask
Leiter der Stabsstelle
Telefon: 02861/939-106
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