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Parkplatz in der Wall- und Grabenzone "Im Piepershagen" freigegeben.

Bau des provisorischen Parkplatzes in der Wall- und Grabenzone "Im Piepershagen" ist abgeschlossen.

Der Hauptausschuss hatte am 11.04.2019 mehrheitlich beschlossen, in der Wall- und Grabenzone "Im Piepershagen" einen provisorischen Parkplatz als Zwischenlösung anzulegen. Der provisorische Parkplatz sollte dabei so tief wie möglich errichtet werden, damit die Rückbaukosten für die Errichtung des endgültigen Parkplatzes so gering wie möglich ausfallen.

Im Mai hatte die Stadt Borken mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde eine archäologische Untersuchung der Fläche beauftragt. Nach der Rückmeldung des LWL konnte mit den Arbeiten für die Herstellung des provisorischen Parkplatzes begonnen werden. Baubeginn war am 11.11.2019.

Nun sind die Arbeiten abgeschlossen und auf der Fläche wurden neben einem Asphaltparkplatz für 18 Fahrzeuge eine flache Mulde für die Entwässerung der Fläche angelegt. Die Parkplätze verteilen sich auf je 9 pro Seite, von denen jeder eine Breite von 2,5 m hat. Die Fahrspur hat eine Breite von 6 m. Die Beleuchtung erfolgt bis spätestens 19.01.2020. Eine Bepflanzung erfolgt ebenfalls noch und wird der Endplanung entsprechen.

Auf dem Parkplatz kann montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr für zwei Stunden mit Parkscheibe geparkt werden.

Ziel ist weiterhin die Errichtung des endgültigen Parkplatzes mit städtebaulicher Förderung mit den folgenden Vorteilen:
- Freistellung des Diebesturmes als eines der historischen Wahrzeichens der Stadt Borken,
- Herrichtung einer attraktiven Grünfläche,
- Herstellung einer attraktiven Treppenanlage mit Sitzelementen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität,
- Herrichtung einer attraktiven Grünfläche,
- Barrierefreier Ausbau für eine zügige Radwegenutzung auf der sog. Kulturachse zwischen alten Rathaus am Marktplatz und dem neuen Rathaus, sowie darüber hinaus die Anbindung an den neuen Radweg entlang der Borkener Aa (Unterquerung Nordring),
- Nutzung der Freiflächen als zusätzlicher Parkraum im Rathausumfeld. Hierfür soll nach dem Vorbild des Parkplatzes vor dem Holkensturm das Gelände leicht abgesenkt werden, um die ehemalige Grabensituation vor den stadtbildprägenden Türmen erfahrbar zu machen.