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Rote-Bank-Route zum Wandern und Radfahren

Neue Fahrradroute bis zur Roten Bank in Weseke

Drei rote Bänke, jede für sich ein Unikat, sind mittlerweile im Rahmen der gleichnamigen Aktion des Büros für Chancengleichheit in Borken, Gemen und Weseke zu finden. Nachdem als Verbindung zwischen den Bänken am Borkener Marktplatz und an der Freiheit in Gemen bereits eine Wanderroute auf dem komoot-Kanal der Borkener Tourist-Information zu finden ist, wurde diese nun ausgeweitet und führt bis zum Heimathaus in Weseke.

„Da die Route auf lange Sicht alle auch noch folgenden Roten Bänke ansteuern wird, wäre eine Wanderung wohl an einem Tag nicht ganz zu schaffen“, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert. „Aus diesem Grund haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, eine Route für eine Radtour anhand des Knotenpunktsystems anzubieten“, ergänzt Caroline Schlottbom, Leiterin der Tourist-Information. Die Route führt vom Marktplatz aus an der Jugendburg vorbei. Anschließend geht es durch den Sternbusch weiter nach Weseke. Der Rückweg zurück nach Borken verläuft schließlich durch die Bauernschaft Gemenwirthe.

Alle Interessierten sind dazu eingeladen, die Strecke abzufahren und die Roten Bänke in Augenschein zu nehmen. Der vollständige Streckenverlauf ist als gpx-Datei auf dem Komoot-Account der Tourist-Information Borken zu finden. Dazu müssen Interessierte einfach im eigenen Komoot-Profil die „Tourist-Information Borken“ als Freundin hinzufügen und ihr folgen. Komoot ist ein digitaler Routenplaner, eine Navigations-App, ein Tourenverzeichnis und ein soziales Netzwerk.

Hintergrund: Die Rote-Bank-Aktion, die durch die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der „GewAlternativen“, des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt, initiiert wurde, geht zurück auf die Aktion „Panchina rossa“ (rote Bank) aus Italien. Seit 2016 wird dort so auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht, Menschen werden zum Thema „geschlechtsspezifische Gewalt“ informiert und sensibilisiert. „Die Farbe Rot steht hierbei symbolhaft für das vergossene Blut der Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden“, betont die Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert.

Im Sommer letzten Jahres startete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken einen Aufruf, um Mitwirkende für das Projekt zu finden. Neben Einzelpersonen, Gruppen und Vereinen meldeten sich auch die Tischlerei Wienand und Hummelt Metallbau, die exklusiv für das Projekt eine Bank entworfen haben, die mithilfe zweier Tischlerinnen gebaut werden. Angebracht an die Bank ist eine Plakette, neben Hilfsangeboten für betroffene Frauen, Männer und Kinder sowie für Angehörige ist auch ein QR-Code abgebildet, der zur Internetseite der GewAlternativen führt, wo weitere Hilfsmöglichkeiten aufgeführt sind.

Im Laufe der nächsten Jahre sollen auch in den anderen Ortsteilen dauerhaft Rote Bänke installiert werden, um für die Thematik zu sensibilisieren und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Gestaltet werden diese von verschiedenen Borkener Gruppen. Die Einweihung soll jeweils im Rahmen der Möglichkeiten um eine Veranstaltung ergänzt werden. Die entsprechenden Termine werden vorab bekannt gegeben.

Foto v. l.: Caroline Schlottbom (Leiterin der Tourist Information), Carina Sienert (Gleichstellungsbeauftragte)

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
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Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
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