Skip navigation

Stadt Borken nimmt an „Fairer Woche 2021“ teil

Bundesweite Aktion vom 10. bis 24. September

Seit 20 Jahren lädt die „Faire Woche“ jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. 2021 findet die „Faire Woche“ vom 10. bis 24. September zum Thema „Menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ statt. Auch die Stadt Borken und verschiedene Gruppen aus dem Stadtgebiet sind wieder mit zahlreichen Aktionen dabei.

So plant das Berufskolleg Borken beispielsweise unterschiedliche Angebote in dem Aktionszeitraum. An zwei Vormittagen werden dort faire Frühstücksprodukte angeboten und saisonale und regionale Produkte zubereitet. Zusätzlich können sich Schülerinnen und Schüler über Textilproduktion informieren.

Die „Eine-Welt-Gruppe“ der Pfarrgemeinde St. Remigius Borken wird am Donnerstag, 23. September 2021, ab 15 Uhr gemeinsam mit der Stadt Borken auf dem Feierabendmarkt in Borken vertreten sein. Die „Eine-Welt-Gruppe“ wird fair gehandelte Produkte anbieten und ihr Projekt vorstellen. Die Stadt Borken möchte als zertifizierte „Fairtrade-Stadt“ rund um das Thema Fairer Handel informieren. Zudem bietet die GenussWerkstatt dort Fairtrade-Kaffee an.

Für Fragen rund um das Thema Fairer Handel und die „Faire Woche“ ist Ursula Wendholt unter Tel. 02861/939-147 oder per E-Mail an Ursula.Wendholt@borken.de Ansprechpartnerin bei der Stadt Borken.

Zum Hintergrund:
Diese fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um „Fairtrade-Stadt“ zu werden beziehungsweise zu bleiben:

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben.
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt. Bei der Einwohnerzahl der Stadt Borken müssten nach den Vorgaben von TransFair 9 Geschäfte und 5 Gastronomiebetriebe vorhanden sein, die Fair Trade-Produkte verkaufen oder ausschenken.

  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss laut TransFair jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden.

  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

- - -

Besuchen Sie uns auch auch auf unseren Social-Media Kanälen. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen.