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200 JAHRE KREISSTADT BORKEN: Vom Krummstab zur Kaiser-Begeisterung - Eine historische Revue

Am Samstag, den 08. Oktober 2016 um 17:00 Uhr in der Villa Bucholtz an der Heidener Straße - Kartenreservierung erforderlich!

Bewegte Zeiten des Umbruchs waren es, als vor 200 Jahren, im August 1816, die Einteilung des Münsterlandes in zehn preußische Landkreise verkündet wurde. In diesem Zusammenhang entstand auch der Landkreis Borken, und die noch kleine Stadt Borken wurde zur Kreisstadt. Aus diesem Anlass richtet die Stadt Borken am Samstag, den 8. Oktober 2016 eine Historische Revue an einem besonderen Ort aus. Die Villa Bucholtz an der Heidener Straße, im Jahr 1887 erbaut und denkmalgerecht modernisiert, war der Wohnsitz des über 34 Jahre hin amtierenden Landrates Wilhelm Bucholtz.

„Zerbrochen sind die Fesseln des Schlendrians“, hatte der Westfälische Anzeiger im Januar 1801 optimistisch das neue Jahrhundert begrüßt. Die napoleonischen Kriege, die Auflösung des Fürstbistums Münster, das Salmsche und das französische Interregnum und die Eingliederung ins Königreich Preußen waren für die Menschen im Raum Borken mit manch befreiendem Fortschritt, aber auch mit kriegerischen Heimsuchungen und neuen Lasten verbunden. Der Weg in die Moderne – vom Leben unterm bischöflichen Krummstab bis zur hochgestimmten Identifikation mit Kaiser Wilhelm II. – sollte auch unter preußischen Vorzeichen ambivalent bleiben.

Schlaglichter auf dieses „lange 19. Jahrhundert“ werfen teils augenzwinkernd, teils ernst die Rezitatoren Sarah Giese und Markus von Hagen (Münster). Mit Auszügen aus zeitgenössischen Reden, literarischen Reportagen und historischen Romanen lassen sie Borkener Kriegszeiten und Adelsherrlichkeiten, Phasen des Aufbegehrens, Wirkungen des Fortschritts und einen grassierenden Patriotismus lebendig werden und stellen natürlich auch das Leben und Wirken des Landrats Wilhelm Bucholtz vor, der die Entwicklung des Kreisgebietes in einer Zeit beschleunigten Fortschritts maßgeblich mitgeprägt hat.

Die Musiker Manfred Kehr und Hans-Gerd Lietzke, die üblicherweise unter T.Öttchen + P.Umpernickel firmieren, akzentuieren diese historische Revue mit teils frechen, teils nachdenklichen „Liedern gegen den Stachel“.

Zu dieser Revue lädt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing herzlich ein. Sie beginnt um 17:00 Uhr, der Eintritt beträgt 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro.

Wichtig:

Eine Kartenvorbestellung ist erforderlich – telefonisch unter 02861 / 939-0 (Info-Zentrale im Rathaus) bzw. per E-Mail an stadtpost@borken.de.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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