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40 kommunale Verwaltungsvorstände beschließen interkommunale Strategie auf dem Weg in die digitale Zukunft!

Die Stadt Borken ist eine von derzeit 39 Mitgliedskommunen im Zweckverband KAAW.

Am 09. November trafen sich hochrangige Vertreter aus dem kommunalen Umfeld im Wirtschaftszentrum der Stadt Gronau, um eine gemeinsame, interkommunale Digitalisierungsstrategie zu beschließen. Eingeladen hatte der Zweckverband „Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West“ (KAAW) zur alljährlichen Verbandsversammlung ins Wirtschaftszentrum der Stadt Gronau.

Als 40. Mitglied der KAAW wurde zunächst die Gemeinde Nordwalde mit Wirkung zum 01. Januar 2018 in die KAAW aufgenommen, so dass zwischenzeitlich Kommunen aus den Kreisen Borken, Steinfurt, Mettmann und dem Landkreis Osnabrück die vielfältigen Aufgabenfelder der Informationstechnologie gemeinsam bearbeiten.

„Einfach. Gemeinsam. Machen.“, so lautet das Motto des KAAW-Geschäftsführers Marcus Egelkamp, der in enger Kooperation mit einer externen Beratungsgesellschaft sowie zahlreichen Mitgliedskommunen die interkommunale Digitalisierungsstrategie in mehrtätigen Workshop-Terminen erarbeitet hat. Dieses Motto bezieht sich auf das E-Government-Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen, welches bereits am 16. Juli 2017 in Kraft getreten ist und die Kommunen verpflichtet, den Bürgern und Gewerbetreibenden in den nächsten Jahren digitale Leistungsangebote zur Verfügung zu stellen.

„EINFACH, weil einheitliche Technologien genutzt werden sollten wie z. B. das ServiceKonto.NRW“, so Egelkamp (siehe servicekonto.nrw). Mit Hilfe dieses Kontos kann sich jeder Einwohner in NRW ab sofort authentifizieren, um elektronische Verwaltungsangebote sicher nutzen zu können.

„GEMEINSAM, da es in Zeiten zunehmender Bedrohungslagen und knapper IT-Fachexperten effizienter ist, Hochverfügbarkeitslösungen gemeinsam zu betreiben“, erläutert Egelkamp die bereits etablierte Form von sogenannten Shared-Service-Centern.

„MACHEN, weil es bereits viele technische Lösungskomponenten gibt, die mit überschaubarem Aufwand den Bürgern, den Gewerbetreibenden, aber in erster Linie den eigenen Verwaltungsmitarbeitern hohe Mehrwerte liefern“, ist sich Egelkamp sicher.

Sechs Lösungsbausteine sollen daher bis zum Jahre 2025 dafür sorgen, dass gesetzliche Vorgaben fristgerecht umgesetzt werden und den Kommunen trotz knapper Ressourcen innovative Shared-Service-Ansätze geboten werden. „Eine individuelle Strategie ist aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten notwendig, diese kann und sollte auf einer gemeinsamen Grundlage erarbeitet werden“, dieses die Ausführung von Egelkamp weiter.

Der neu gewählte stellvertretende Verbandsvorsteher, Grevens Fachbereichsleiter Service Herr Mario Huslage, lobte die KAAW als „eine zwingend notwendige und leistungsstarke Institution, um die zahlreichen Herausforderungen der digitalen Transformation gemeinsam zu bewältigen“.

Hans-Georg Althoff, Vorsitzender der Verbandsversammlung, sieht die KAAW zudem kurz vor dem 10-jährigen Jubiläum der Zweckverbandsgründung „effizient und professionell für die Zukunft aufgestellt“.

„Es ist toll, wie alle Mitgliedskommunen im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit zusammenwirken und ich bin mir sicher, dass wir noch viel Potential auf dem Weg in die digitale Zukunft gemeinsam heben werden.“, so Althoff in seinem Plädoyer an die Verwaltungsvorstände.

Kurzportrait KAAW:

  • Gegründet 1991 als GbR, Sitz in Ibbenbüren
  • Seit 2008 Zweckverband, 40 Mitgliedskommunen (Stand: 01.01.2018)

Leistungsportfolio:

  • Koordination gemeinsamer Beschaffungen und Aushandeln von Rahmenverträgen
  • Erarbeitung innovativer Lösungsansätze in der IT
  • Zentrum für Beratung, Steuerung, Koordination und Kommunikation
  • Interessenvertretung der Mitgliedskommunen in IT-Fragen gegenüber Dritten
  • Konzeptionierung und Realisierung gemeinsamer Technologie-Plattformen, z. B. Shared-Service-Center
  • Weiterbildungseinrichtung und Informationsangebote zu IT-Themen

Ansprechpartner:

  • Marcus Egelkamp
  • Geschäftsführer IT-Management
  • Telefon: 05451 931830, info@kaaw.de, www.kaaw.de

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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