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Bericht der Borkener Zeitung über die Kosten zum Bahnhof irreführend - Transparenz gegeben

In der Borkener Zeitung vom 26.10.2012 wird unter der Überschrift „Bahnhof: Kosten steigen deutlich an - Mehrkosten von ...

In der Borkener Zeitung vom 26.10.2012 wird unter der Überschrift „Bahnhof: Kosten steigen deutlich an - Mehrkosten von 1,3 Mio. EUR durch Neubau des Kreisverkehres und zwei neuen Ampeln“ zum Thema Verlängerung der Bahnhofstraße / Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes berichtet und unter der Überschrift „Kostensteigerung – So viel zum Thema Transparenz“ auch kommentiert.

Die Stadt Borken nimmt dazu wie folgt Stellung:

Bisher wurden für das Projekt Baukosten in Höhe von 5,8 Mio. EUR veranschlagt und u.a. im Umwelt- und Planungsausschuss am 18.06.2012 veröffentlicht. Diese bisherige Planung beinhaltete die Umgestaltung des Busbahnhofes bzw. des Bahnhofsumfeldes und die Um- und Neugestaltung der Straßenführung der Bahnhofsstraße, und zwar in den Bereich Ramsdorfer Postweg / Ecke Raiffeisenstraße bis zum Kreisverkehr Wilbecke, wobei der Kreisverkehr nur mit dem Bypass Heidener Straße und Bahnhofsstraße berücksichtigt wurde. Ferner war die Umgestaltung der Radwegeführung durch die Anlegung eines zweispurigen Radweges bis zum Kreuzungspunkt Ahauser Straße, Nordring und Beckingsweg berücksichtigt. Für die Umgestaltung des Kreisverkehrs wurden zusätzliche Kosten kommuniziert. Die Höhe war jedoch aufgrund der noch zu aktualisierenden Entwurfsplanung nicht ermittelbar. Es waren bisher Kosten für den Bypass Heidener Staße / Bahnhofsstraße berücksichtigt.

Dieser Planungsstand wurde durch detailliertere Planungen und notwendige Verkehrsuntersuchungen fortgeschrieben. Hierbei wurden die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Kreisverkehr Wilbecke auf der Grundlage von aktualisierten Verkehrszahlen untersucht. Ergebnis der Untersuchung war, u.a. auf der Grundlage aktueller Unfallzahlen, die Notwendigkeit den Radverkehr außerhalb der jetzigen Fahrbahn durch einen gesonderten Radweg zu führen. Ferner soll im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kreisfahrbahn verbreitert werden. Bedingt durch die aktuelle Verkehrsuntersuchung muss der Kreisverkehr neugebaut und die Baukosten fortgeschrieben werden. Durch diese Verkehrsuntersuchungen ergab sich auch die Notwendigkeit einer Signalisierung der Knontenpunkte Ramsdorfer Postweg, Raiffeisenstraße und Gelsenkirchener Straße. Auch hier war eine Kostenfortschreibung erforderlich.

Durch diese zusätzlichen erforderlichen Maßnahmen erhöhen sich die Baukosten von bisher 5,8 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR. Die derzeitigen Baukosten in Höhe von 7,1 Mio. EUR setzen sich zusammen aus der barrierefreien Umgestaltung des Busbahnhofes, der Verlängerung und Umgestaltung der Bahnhofsstraße sowie des Neubaus des Kreisverkehres Wilbecke. Der Bau des Kreisverkehrs Wilbecke und die barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofes sind auch ohne die Verlängerung der Bahnhofsstraße zwingend durch die Stadt Borken durchzuführen und machen ca. 60 - 70 % der Baukosten aus. Selbstverständlich spiegeln die derzeitigen Kosten nur den aktuellen Stand der Planung wieder. Änderungen können sich noch in der Ausführungsplanung, aber auch durch Änderungswünsche der Bürgerinnen und Bürger ergeben.

Diese aktuelle Planung wurde im Umwelt- und Planungsausschuss am 19.09.2012 und auch während des Bürgerinformationsabends am 20.09.2012 vorgestellt. In der Bürgerversammlung wurden von Herrn Prof. Dr. Lühder auch die Kosten für das Projekt, nämlich ca. 7,5 Mio EUR, ausdrücklich genannt. Einige Fragen von Bürgerinnen und Bürgern beziehen sich übrigens ausdrücklich auf diese genannten Kosten von 7,5 Mio. EUR. Insoweit kann die Aussage im Kommentar, die Stadt hätte die Kosten nicht offen kommuniziert, nicht nachvollzogen werden. Zwischenzeitlich wurden die Kosten konkretisiert und mit derzeit 7,1 Mio. EUR veranschlagt.

Politik und Öffentlichkeit waren in diesem Prozess über die Sitzungen des Umwelt- und Planungsausschusses eingebunden. Über die Bürgerversammlung sind weiterhin viele Anregungen und Hinweise eingegangen, die teilweise direkt in die Planung einfließen werden.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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