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Bewerbung zur „Fairtrade-Stadt“ in Warteschleife - Anzahl der notwendigen Gastronomiebetriebe noch nicht erreicht

Im Sommer 2014 hat die Stadtverwaltung Borken ihre Bewerbung um den Titel „Fairtrade-Stadt“ auf den Weg gegeben. Leider ...

Im Sommer 2014 hat die Stadtverwaltung Borken ihre Bewerbung um den Titel „Fairtrade-Stadt“ auf den Weg gegeben. Leider konnten von der prüfenden Stelle, dem TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) aus Köln, lediglich 2 der insgesamt 5 aufgeführten Gastronomiebetriebe in Borken für das Kriterium 3 gewertet werten. Um das Kriterium zu erfüllen müssen in Borken 5 Gastronomiebetriebe (Cafés und Restaurants) vorhanden sein, die mindestens zwei Fair Trade-Produkte ausschenken.

Zur Zeit sind dies nur die folgenden Borkener Gastronomiebetriebe:

  • Tchibo GmbH, Filiale mit Kaffee Bar, Am Vennehof 2,
  • Bäckerei Mensing OHG, Filiale Bäckerei Hollstegge, Markt 1.

Letzte Woche traf sich die lokale Fairtrade-Steuerungsgruppe, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

Die Stadtverwaltung will erneut alle Borkener Gastronomiebetriebe anschreiben und auf die vielfältige Palette von Fairtrade-Produkten hinweisen. Eine umfangreiche Produktdatenbank steht im Internet unter "www.fairtrade-deutschland.de/produkte/produktdatenbank" zur Verfügung. Hier können die Produkte für Hotels und Restaurants in einer eigenen Kategorie angezeigt werden. Die Stadt weist darauf hin, dass es auch wirtschaftlich vertretbare Lösungen gibt, um mind. zwei Fairtrade-Produkte anzubieten und würde sich wünschen, wenn die Borkener Gastronomen sich für dieses Angebot entscheiden könnten. Die Fairtrade-Betriebe werden dann im Internet nicht nur unter "www.fairtrade-deutschland.de" gelistet, sondern sollen auch unter "www.borken.de" besonders aufgelistet werden.

Weiterhin sollen persönliche Ansprachen von den Mitgliedern der Steuerungsgruppe erfolgen, um für das Angebot von Fairtrade-Produkten zu werben und auf die vielfältige Produktpalette hinzuweisen.

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe und die Stadtverwaltung hoffen, dass sich ausreichend Borkener Gastronomiebetriebe finden, um das Bewerbungskriterium zu erfüllen.

 

Hintergrund:

Diese Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um „Fairtrade-Stadt“ zu werden:

1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben.

2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt. Bei der Einwohnerzahl der Stadt Borken müssten nach den Vorgaben von TransFair 9 Geschäfte und 5 Gastronomiebetriebe vorhanden sein, die mindestens zwei Fair Trade-Produkte ausschenken.

4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss lt. TransFair jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden.

5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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