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Der verlorene Himmel – Glaube in Deutschland seit 1945

VHS-Vortrag mit Professor Dr. Thomas Großbölting im Kloster Gemen

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs erleben wir einen beispiellosen Traditionsbruch innerhalb der christlichen Konfessionen. Während die unmittelbare Nachkriegszeit noch von der Idee einer umfassenden Rechristianisierung geprägt war, hat sich diese Vorstellung wenige Jahrzehnte später verflüchtigt. Die individuelle Frömmigkeitspraxis schwindet, die Gotteshäuser werden leerer. Hinzu kommt, dass sich auch die christlichen Kirchen selbst in dieser Transformation umfassend gewandelt haben: Der strafende Gott hat sich allmählich zum liebenden Vater entwickelt, die Christenlehre zum Religions- und Ethikunterricht.

Momentan erleben wir nochmals eine starke Veränderung religiösen Lebens in Deutschland, es bietet ein tief gespaltenes Bild: Einerseits ist die mediale Aufmerksamkeit bezüglich kirchlicher Themen so groß wie nie – Papstwahl, Missbrauchsskandal, Geschehnisse um den Limburger Bischof.

Andererseits brechen aber die Praktiken des religiösen und vor allem des kirchlichen Lebens großflächig weg.

In wenigen Jahrzehnten wird nicht einmal jeder zweite Bundesbürger einer der christlichen Kirchen angehören. Wären die Konfessionsfreien selbst eine Kirche, dann wären sie bereits heute die größte Religionsgemeinschaft.

 

Der Vortrag, der auf dem Buch von Professor Dr. Thomas Großbölting von der Universität Münster basiert, findet statt am Dienstag, den 21.04.2015, um 19.30 Uhr im Kloster Gemen, Freiheit 18, in Borken-Gemen.

 

Anmeldungen sind bei allen VHS Geschäftsstellen sowie über das Internet unter www.vhs.borken.de möglich. Etwaige Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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