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Erntezeit, Herbstbestellung, Ackerruhe – Auch die Natur braucht Ruhezonen und Rückzugsorte

Stadt Borken fördert Biodiversität und appelliert an alle Eigentümer, Pächter und Lohnunternehmer bei den Ernte- und Bestellarbeiten auch auf die Rückzugsorte und Lebensräume für eine Vielzahl von Insekten und Kleinstlebewesen zu achten.

Die Stadt Borken fördert Biodiversität und will Rückzugsorte und Lebensräume für eine Vielzahl von Insekten und Kleinstlebewesen bewahren. Gerade die Flächen an den städtischen Wirtschaftswegen sind dabei ökologisch wichtig. Hier hat die Stadt bei einer Vielzahl von städtischen Flächen von einer intensiven auf eine extensive Mahd umgestellt, denn die Wegeränder und Wallhecken sind eine Augenweide für Radfahrer, aber vor allem Nahrungsquelle, Rückzugsort und Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten und Kleinstlebewesen, ohne die unsere Umwelt deutlich ärmer wäre.

Die Stadt Borken appelliert daher an alle Eigentümer, Pächter und Lohnunternehmer bei den Ernte- und Bestellarbeiten auf, die Grenze zu den städtischen Wirtschaftswegen einzuhalten und auch auf die Rückzugsorte und Lebensräume für eine Vielzahl von Insekten und Kleinstlebewesen zu achten.

Aktuell findet die Maisernte statt bzw. ist in vielen Bereichen bereits abgeschlossen. Auf den nun abgeernteten Feldern besteht jetzt weiterhin die Gelegenheit sich mit den tatsächlichen Flurstücksgrenzen zu beschäftigen. Moderne Technik macht es möglich, bei der Ernte bzw. der anschließenden Saat der Zwischenfrüchte nahezu zentimetergenau die Flurstücksgrenzen in den Blick zu nehmen und einzuhalten.

Das Schlegeln und Mulchen sowie jegliche landwirtschaftliche Nutzung darf nicht auf den Wegeparzellen erfolgen. Die Bankettbereiche sind ebenso wie Straßenseitengräben tabu für gut gemeinte Räumaktionen. Auch Aufsitz-/Rasenmäher haben auf den Wegerandstreifen nichts zu suchen. In diesem Zusammenhang wird weiterhin darauf hingewiesen, dass Wirtschaftswege nicht als Vorgewende genutzt werden dürfen und die Zu- und Abfahrt zu den Schlägen über vorhandene Zuwegungen zu nehmen ist.

Ein sorgsamer Umgang mit den Wegrändern dient nicht nur der Natur, sondern spart auch Zeit und Geld.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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