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Frauenfahrt 2014 nach Potsdam: „Jede nach ihrer façon“ - vom 19. bis 23. September 2014

Ein Besuch in Potsdam ist eine Reise in eine lebendige Vergangenheit. Hier wurden einst viele internationale Baustile er...

Ein Besuch in Potsdam ist eine Reise in eine lebendige Vergangenheit. Hier wurden einst viele internationale Baustile erschaffen und nach der Wende in den letzten Jahren aufwendig restauriert. Die Bauwerke der Preußen Könige und Königinnen erstrahlen in neuem Glanz und laden ein in die Welt des Barock, des Klassizismus und des Rokoko.

Wer Potsdam hört denkt vielleicht aber auch an das „Potsdamer Abkommen“, die „Glienicker Brücke“ und die 1. Frauenfußballmannschaft von "Turbine Potsdam", eine der erfolgreichsten Europas. Die bekannteste Sehenswürdigkeit das Schloss „Sanssouci“ mit den berühmten Weinberghängen vermittelte den Reisenden gleich am ersten Tag mit der wörtlichen Übersetzung „Ohne Sorge“ nicht nur die bewegende Historie dieses Schlosses, sondern auch die Atmosphäre dieser Frauenfahrt.

Wenn 48 Frauen eine Reise tun, dann lacht sogar die Sonne, entsprechend dem thematischen Schwerpunkt der viertägigen Frauenreise: "Primadonnen welche Wonnen!"

Organisiert war die Reise wieder von der Gleichstellungsstelle der Stadt Borken. In der Rolle von Zeitreisenden führten Anna Grütering-Woeste und Ulla Langer zum 10. Mal durch die Reise. Potsdam, die grüne Insel verzauberte, begeisterte und lud ein sich dem Weltkulturerbe auf frauenspezifische Weise zu nähern. Übernachtet wurde im Kongresshotel am Templiner See, am ehemaligen Luftschiffhafen. Die Stadtsparziergänge führten zu Sehenswürdigkeiten von Potsdam und endeten im „Hollandischen Viertel“ mit seinen vielen kleinen Geschäften und Restaurants. In der Nacht erlebten die reisenden Frauen eine Schifffahrt der besonderen Art mit Dinner, Musik und anschließendem Feuerwerk, denn der „Wannsee stand in Flammen“.

Das „Marmorpalais“ als Kleinod Friedrichs III und im Anschluss der „Cecilienhof“ als letztes und modernstes Hohenzollernschloss führte eine Besonderheit der Weltgeschichte vor Augen: Den "Runden Tisch", an dem sich damals die drei mächtigsten Regierungschefs Truman, Stalin und Churchill zur „Potsdamer Konferenz“ einfanden.

Veranstaltet vom internationalen Musiktheater „Il Confidenti“ unter der Leitung von Christine Jaschinsky und der Autorin Jutta Lewin erlebten die reisenden Frauen am Nachmittag ein barockes Theatersommerkonzert mit dem Titel "Zickenkrieg und Engelsstimmen" im Erlebnisquartier „Schiffbauergasse“.

Begleitet von „Stella Maris“ einem reinen Frauenorchester, mit Instrumenten aus der Barockzeit bot sich dem Publikum eine ganz neue und außergewöhnliche musikalische Erfahrung, die auf verschiedenen Ebenen verzauberte. Popstars des Barocktheaters: Kapriziöse Diven und der Countertenor konkurrierten primadonnenhaft um die Gunst des Publikums! Die Möglichkeit nach der Vorstellung mit bereitgestellten Accessoires des Theaters sich selbst vor dem Bühnenbild als Primadonna in Szene zu setzen war eine einzigartige Erfahrung.

Eine Fahrt im Wassertaxi über die Potsdamer Seenlandschaft bot am letzten Tag eine neue Gelegenheit auf dem Wasserweg Potsdam zu erleben. Die Endstation war das Frauenkulturzentrum „Primadonna“.

Hier wurde ausführlich und lebendig über die Aktivitäten des Frauenzentrums berichtet. Zu Mittag gab es auf Einladung des Frauenzentrums, afrikanisches Essen, das persönlich von zwei Afrikanerinnen zubereitet wurde und den 48 Frauen vorzüglich mundete. Ein rundum informativer und sehr frauenfreundlicher Vormittag.

Den Abschluss der Frauenreise bildete der Aufstieg auf den „Pfingstberg“. Dieser ermöglichte vom höchsten Punkt, dem „Belvedere“, einen traumhaften Ausblick über ganz Potsdam bis hin zu Berlin Mitte.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
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