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Informationen zu anstehenden Laubholzdurchforstungsmaßnahmen des Landesbetriebes Wald und Holz NRW

Insgesamt sind ca. 10 ha Waldflächen im innerstädtischen Bereich betroffen

In den siebziger und achtziger Jahren sind im innerstädtischen Bereich diverse landwirtschaftliche Flächen zwischen Wohnbebauung und Gewerbeflächen oder Straßenverkehrsflächen mit standortgerechtem Laubholz erstaufgeforstet worden. Diese jetzt 30 - 40-jährigen Stangenhölzer sollten die Wohngebiete vor Lärm und negativen optischen Reizen schützen. Der Schutzwaldcharakter steht bei diesen Waldflächen klar im Vordergrund, die Holzproduktionsfunktion ist als nachrangig anzusehen.

Damit diese Schutzfunktion auch weiterhin ausgeübt werden kann, sind nun Durchforstungen dieser Waldflächen umzusetzen, damit die verbleibenden Waldbäume gestärkt weiterwachsen können und sich durch den zusätzlichen Lichteinfall auf dem Boden neuer Wald in Form von Naturverjüngung entwickeln kann. Gelungene Beispiele gibt es im Bereich der Faktoreistraße, wo vor drei Jahren in ähnlicher Weise durchforstet wurde.

Die zu entnehmenden Laubbäume sind durch Mitarbeiter des Landesbetriebes Wald und Holz farblich gekennzeichnet worden, so dass der einzusetzende Harvester (Holzvollernter) diese Bäume fällen kann. Das anfallende Holz wird zur Herstellung von Spanplatten oder als Energiescheitholz verwertet.

Folgende Waldbestände sollen durchforstet werden:

  • entlang der B 70 innerstädtisch von der Ahauser Straße bis zur Burloer Straße,
  • Albrecht-Dürer-Straße hinter Baubedarf Wesch,
  • Am Grenzbach hinter Parkplatz Lidl,
  • Radweg vom Langenkamp zum Peterskamp,
  • Hansestraße Ecke Neue Kämpe beidseitig,

Insgesamt sind ca. 10 ha Waldfläche im innerstädtischen Bereich im Eigentum der Stadt Borken von diesen Durchforstungsmaßnahmen betroffen.

Beendet werden sollen die Holzeinschlagsmaßnahmen bis zum Beginn der Setz- und Brutzeiten im März dieses Jahres. Starke Regenfälle können zu Unterbrechungen der Arbeiten führen, da die Tragfähigkeit des Waldbodens dann nicht mehr gewährleistet ist und Bodenschädigungen vermieden werden sollen.

Betreut wird die gesamte Holzeinschlagsmaßnahme durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW, für etwaige Rückfragen steht der örtlich zuständige Forstbetriebsbeamte Holger Eggert (0171/5872762) gerne zur Verfügung.

(Bild vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW)

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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