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Nach Unwetter: Land stellt weitere Mittel für Soforthilfe bereit - auch für Borken!

Vom Starkregen geschädigte Privatleute, Kleingewerbebetriebe und Landwirte können Anträge beim Kreis einreichen

Am letzten Juni-Wochenende hatte erneut ein heftiges Unwetter den Kreis Borken getroffen. Das Land wird dazu weitere Mittel für die Soforthilfe zur Milderung von Notständen bereitstellen. Hierüber hat das Land den Kreis Borken nun unterrichtet.

Zwischen dem 23. und 27. Juni waren zahlreiche Kommunen des Kreises von Starkregen und Überschwemmungen betroffen. Unter bestimmten Voraussetzungen können für Privathaushalte, Kleingewerbebetriebe und landwirtschaftliche Betriebe Soforthilfen gewährt werden. Landrat Dr. Kai Zwicker ist erleichtert über die Entscheidung des Landes. „Ich hatte mich unmittelbar nach dem Unwetter im persönlichen Gespräch bei Innenminister Jäger dafür stark gemacht“, betonte der Landrat. „Das ist eine wichtige und notwendige Unterstützung für die betroffenen Menschen und Betriebe.“

Die Soforthilfe ist für Betriebe und Privatleute aus folgenden Kommunen vorgesehen: Bocholt, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Isselburg, Legden, Raesfeld, Rhede, Stadtlohn, Südlohn und Velen

Die Auswahl der Kommunen erfolgte seitens des Landes, auf Grundlage von Niederschlagsmengen, Einsatzhäufigkeit der Rettungsdienste und Feuerwehren sowie Überflutungen aus Flussläufen.

Anträge dazu nimmt – wie bereits bei der Soforthilfe für Schäden des Unwetters Anfang Juni – der Kreis Borken, Fachbereich Natur und Umwelt, Burloer Straße 93, 46325 Borken, bis zum 31.07.2016 entgegen. Die entsprechenden Antragsformulare stehen unter www.kreis-borken.de/soforthilfe zum Abruf bereit. Während der üblichen Dienstzeiten gibt es zudem unter der Telefonnummer 02861/82-1436 weitergehende Informationen. E-Mails sind zu richten an soforthilfe-starkregen@kreis-borken.de.

Wie der Kreis Borken weiter mitteilt, geht es um Schäden, die in den zwölf genannten Kommunen zwischen dem 23. und 27. Juni 2016 entstanden sind.

Antragsteller können sein:

  • Privathaushalte mit einem nicht versicherbaren Schaden von mindestens 5.000 Euro und
  • Kleingewerbebetriebe (dazu zählen auch landwirtschaftliche Betriebe) mit bis zu 10 Beschäftigten, denen ein nicht versicherbarer Schaden von mindestens 10.000 Euro entstanden ist.

Ausreichend ist im Antragsverfahren die Zusicherung der Betroffenen, dass ihnen Schäden mindestens in entsprechender Höhe entstanden sind, eine Versicherung des Schadensfalles nicht möglich war und die beantragten Sofortmittel zur Schadensbeseitigung verwendet werden. Die Soforthilfe beläuft sich für Privathaushalte je nach Haushaltsgröße auf 1.000 bis 2.500 Euro (Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt: 1.000 Euro; pro weitere Person: 500 Euro; maximal 2.500 Euro). Für Kleingewerbetreibende und Landwirte mit bis zu zehn Beschäftigten beträgt die Soforthilfe 5.000 Euro. Die Hilfen werden über den Kreis Borken ausgezahlt. Die Beantragung der Soforthilfe muss bis spätestens zum 31.07.2016 erfolgen.

Landrat Dr. Kai Zwicker hatte nach den heftigen Unwettern und langanhaltendem Starkregen am Vormittag des 24.06.2016 wegen des hohen Koordinierungsbedarfs und der vielen Einsatzorte Katastrophenalarm ausgelöst und bis zum Vormittag des 27.06.2016 aufrechterhalten. Insgesamt gab es infolge des Unwetters kreisweit rund 1.800 Einsätze, mehr als 2.100 Kräfte von Hilforganisationen, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, nicht nur aus dem Kreisgebiet, sondern aus dem gesamten Land. Landrat Dr. Kai Zwicker hatte sich bei Innenminister Ralf Jäger und zudem im Gespräch mit Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke sowie Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller für eine Ausweitung der Soforthilfen stark gemacht. Dr. Zwicker: „Angesichts der Lage und der großen Schäden in den Kommunen unseres Kreises ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass die Betroffenen Unterstützung erhalten.“

Pressekontakt: Kreis Borken, Ellen Schlütter 02861 / 82-2111

Kontakt für Presse und Medien:

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Im Piepershagen 17
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Telefon: 02861/939-106
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