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Neue Medien und Soziale Netzwerke in der Projektentwicklung – wie geht das? - Regionale 2016-Agentur informierte über die Nutzung von „Social Media“

Soziale Netzwerke sind für viele Menschen zum festen Bestandteil ihrer alltäglichen Kommunikation geworden. Zugleich sin...

Soziale Netzwerke sind für viele Menschen zum festen Bestandteil ihrer alltäglichen Kommunikation geworden. Zugleich sind sie auch interessante Instrumente für Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit. Doch wie funktioniert das Web 2.0 eigentlich? Was ergibt Sinn und was nicht? Diese Fragen wurden in einer Veranstaltung der Regionale 2016-Agentur am gestrigen Donnerstag (24. November 2011) im Großen Sitzungssaal des Coesfelder Kreishauses diskutiert: Rund 40 Akteure wie Projektträger, Pressesprecher und Regionale Beauftragte aus dem gesamten Regionale 2016-Gebiet informierten sich insbesondere über die Rolle, die Soziale Netzwerke im Kommunikationsprozess der Projektentwicklung spielen können. Drei Fachvorträge lieferten Informationen und Ausgangspunkte für eine angeregte Diskussion.

Was eigentlich „Social Media“ bedeutet und wie Netzwerke funktionieren, erklärte Sebastian Hartmann von der publicplan GmbH. Ganz gleich, ob Wikipedia, Blogs, Facebook und Twitter, YouTube, Xing und Google+: Menschen verabreden sich online, empfehlen sich gegenseitig Produkte, Veranstaltungen oder Medien. „Dies bietet auch vielseitige Möglichkeiten für kommunale Einrichtungen“, hielt Sebastian Hartmann fest: „Aber gleichzeitig muss auch viel beachtet werden, damit ‚Social Media‘ für Kommunen funktioniert.“ Facebook hat allein in Deutschland über 20 Millionen Nutzer. Vor allem auch junge Leute können mit diesem Medium sehr gut erreicht werden. YouTube, die größte Online-Datenbank für Videos, sei das Fernsehen der Jetztzeit – insbesondere für Jugendliche.

Vor der eigentlichen Nutzung der neuen Möglichkeiten sollte eine Strategie erstellt werden, empfahl der Fachmann. Entscheidend sei dabei, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen. Wie öffentliche Projekte transparent für die Öffentlichkeit gestaltet werden können, stellte Sebastian Hartmann an Beispielprojekten aus dem Museumsbereich dar. So besteht die Möglichkeit, Gäste stets informiert zu halten, ihnen Einblicke in den Projektverlauf zu gewähren, aber auch Meinungen und Ideen zu sammeln.

Konkret vorstellbar wurde die Anwendung der Neuen Medien durch den Vortrag von Thorsten Schröder von der Stadt Moers: Die Stadt nutzt das Web2.0 bereits aktiv für die Außendarstellung. „Wir möchten damit mehr Transparenz für Bürgerinnen und Bürger bieten, indem wir mit ihnen direkt kommunizieren – und letztendlich dadurch das Image von Moers verbessern.“ Mit der Nutzung von „facebook, twitter und Co.“ wolle man dazu beitragen, dass die Menschen das Rathaus als moderne Verwaltung ansehen. Ein typischer Kommentar der Facebook-Nutzer sei zum Beispiel: „Dass die Stadt Moers so etwas macht, hätte ich ja nicht gedacht!“ Eine Pressearbeit über die Printmedien allein reiche heute nicht mehr aus. „Junge Leute lesen keine Zeitung, sondern die News im Internet“, stellte Schröder heraus. Die Pflege der Webseiten sei jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden. „Auch am Wochenende muss man ein Auge auf das jeweilige Portal haben, damit man mitbekommt, wenn sich eine heiße Diskussion entwickelt“, hat Schröder festgestellt.

Die Resonanz im Kreishaus war positiv; auf die Vorträge folgte ein lebhafter Austausch mit zahlreichen konkreten Fragen an die Referenten. Die Regionale 2016-Agentur und ihre Gäste nahmen viele Anregungen für die Projektarbeit mit nach Hause.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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