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Positive Beschlüsse zur Verbesserung der Fahrradmobilität in Borken

In Borken wird an zwei Querungsstellen im Bereich der Nina-Winkel-Straße eine Bevorrechtigung des Radverkehrs eingerichtet. Weiterhin soll die Beleuchtung in Marbeck von der Brücke Engelradingbach bis zum Sportplatz fortgeführt werden. Gleichzeitig soll der Abschnitt „Alte Dorstener Landstraße“ bis „Dingekamp“ als Fahrradstraße weiter geplant werden.

Der Ausschuss für Planen und Bauen hat in seiner gestrigen Sitzung (24.03.2021) zwei positive Beschlüsse zur Fahrradmobilität in Borken gefasst:

In Borken wird an zwei Querungsstellen im Bereich der Nina-Winkel-Straße eine Bevorrechtigung des Radverkehrs eingerichtet. Weiterhin soll die Beleuchtung in Marbeck von der Brücke Engelradingbach bis zum Sportplatz fortgeführt werden. Gleichzeitig soll der Abschnitt „Alte Dorstener Landstraße“ bis „Dingekamp“ als Fahrradstraße weiter geplant werden.

- Bevorrechtigung des Radverkehrs an zwei Querungsstellen im Bereich der Nina-Winkel-Straße:

In 2020 wurde in Borken die erste Fahrradstraße an der Straße „Lange Stiege“ eingerichtet. An den Knotenpunkten ist der Radverkehr nunmehr bevorrechtigt. Es ist eine Radwegachse aus den Wohngebieten bis in die Innenstadt entstanden, die für die Radfahrer ein sicheres und zügiges Erreichen des Zentrums ermöglicht. Schon während der Umgestaltung gab es Anregungen, diese Hauptachse des Radverkehrs weiter bis ins Baugebiet Hovesath zu führen. Das Baugebiet Hovesath hat schon heute, mit innenliegenden, vom motorisierten Individualverkehr (MIV) getrennten gemeinsamen Geh- und Radwegen, eine qualitativ hochwertige Netzanbindung zur Förderung der Nahmobilität.

Um diese Netzanbindung noch zu verbessern und den Fahrkomfort weiter zu erhöhen, sollen nun zwei vorhandene Querungsstellen für den Radverkehr umgestaltet werden. Mit der Fortführung der Fahrradstraßenplanung und der Optimierung verkehrssicherer Rahmenbedingungen für den Radverkehr wird ein bedeutender Beitrag zur Förderung von Alternativen zum motorisierten Verkehr geleistet. Radverkehr fördernde Maßnahmen sind ein wesentliches Element zur Umsetzung des Klimakonzeptes Borken auf dem Gebiet der Mobilität.

Um die Bevorrechtigung des Radverkehrs hervorzuheben, wird eine rote Markierung des Kreuzungsbereiches und eine entsprechende Beschilderung erfolgen. Weiterhin werden Rampensteine eingebaut.

Für den Umbau beider Querungsstellen werden Kosten in Höhe von 45.000 € geschätzt. Beide Querungsstellen können über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ gefördert werden. Mit einer Förderquote von 85 %, also 38.250 EUR, verbleibt ein Eigenanteil von 15 %, also 6.750 EUR bei der Stadt Borken.

- Beleuchtung in Marbeck von der Brücke Engelradingbach bis zum Sportplatz:

Das Dorfentwicklungskonzept Marbeck enthält eine Vielzahl infrastruktureller Maßnahmen. Den Bürgerinnen und Bürgern war es besonders wichtig, die Zuwegung zum Sportplatz Marbeck für den Radverkehr sicherer zu gestalten. Insbesondere die Beleuchtung zwischen Ortskern und Sportplatz wurde als Risikoquellen benannt.

Um eine durchgehende gleichmäßige und sichere Beleuchtung vom Heimathaus bis zum Sportplatz zu gewährleisten wurde beschlossen, die Beleuchtung bereits an der Brücke Engelradingbach an der Engelradingstraße zu beginnen. Ab hier sind alle weiteren Wege bereits ausgeleuchtet. Für eine ausreichende Beleuchtung werden 55 Leuchten eingeplant.

Eine Beleuchtung der Fahrradstrecke könnte zu einer Verstärkung der Fahrradmobilität führen. Kindern und Jugendlichen, die den Sportplatz besuchen, wird eine Nutzung des Fahrrades attraktiver und sicherer gestaltet.

- „Alte Dorstener Landstraße“ bis „Dingekamp“ soll als Fahrradstraße weiter geplant werden:

Neben der Streckenausleuchtung ist die Ausweisung einer Fahrradstraße ein geeignetes Mittel das Risiko durch überhöhte Fahrgeschwindigkeiten von Fahrzeugen zu minimieren und den Radverkehr zu stärken. Auf der Alten Dorstener Landstraße werden alle Verkehre auf dem vorhandenen Wirtschaftsweg im Mischverkehr geführt. Die Fahrbahndecke hat eine Breite von regulär 3,00 m mit punktuellen Ausweichmöglichkeiten in einer Breite von 4,50 m. Für derart enge Wirtschaftswege ist vorgesehen, dass Fahrradstraßen zusätzlich zur Beschilderung rot markiert werden. Ziel ist die Anordnung einer Fahrradstraße auf der Alten Dorstener Landstraße bis zur Kreuzung Dingekamp.

Die Umwandlung eines Wirtschaftsweges in eine Fahrradstraße ist satzungsmäßig abzusichern. Hierzu sind Gespräche mit den Anliegern und der Kommunalaufsicht Kreis Borken zu führen und ein Satzungsänderungsverfahren einzuleiten.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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