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Pressemitteilung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe:

Die Verkehrswende beginnt in der Verwaltung / Verkehrsministerin Ina Brandes überreicht Urkunde für Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW an Borken

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadtverwaltung Borken nun Unterstützung, um die Mobilitätswende anzugehen und nachhaltige Angebote für Borken zu erarbeiten. Am 18. März 2022 erhielt Borken von NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes die Urkunde für den Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. „Dies ist ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, von der Borken langfristig profitieren soll“, betont Mechthild Schulze Hessing, Bürgermeisterin der Stadt Borken.

Der erste erfolgreiche Schritt in Richtung einer optimierten Mobilität in Borken ist bereits geschehen: Die Stadt Borken konnte mit der Unterstützung des Zukunftsnetzes eine Förderung für die Erstellung eines integrierten Mobilitätsleitbildes erreichen. Ab dem 4. April 2022 startet die Erarbeitung dieses Konzeptes durch die Planersocietät aus Dortmund. Neben dem Aufzeigen von Verbesserungspotentialen und dem Ausarbeiten von Maßnahmen zum Optimieren der Verkehrsinfrastruktur steht vor allem auch die Bürgerbeteiligung im Fokus. Nähere Informationen werden dazu noch bekanntgegeben.

Expertise nutzen
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für ein eigenes Kommunales Mobilitätsmanagement.

Diese Expertise nutzt nun auch Borken. Vor der Kulisse des „Dortmunder U“ nahm Mechthild Schulze Hessing von der Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Brandes, die Beitrittsurkunden entgegen. „280 Kommunen in Nordrhein-Westfalen arbeiten jetzt im Zukunftsnetz Mobilität NRW eng zusammen, um noch mehr Menschen den Umstieg vom Auto in vernetzte Angebote mit Bus und Bahn, dem Fahrrad oder an Mobilstationen mit emissionsfreien Sharing-Fahrzeugen leichter zu machen“, so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Wir sorgen gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Kreisen für mehr Lebensqualität und saubere Luft. Das ist der richtige Weg, um das Klima zu retten. Deshalb fördert die Landesregierung die wichtige Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW sehr gerne!“. Gefördert wird die Arbeit des ZNM außerdem durch die Unfallkasse NRW.

Die erfolgreiche Arbeit des Netzwerks erhält nun eine besondere Bestätigung: In diesem Jahr ist das ZNM für den Deutschen Verkehrswendepreis der Allianz pro Schiene nominiert.

Angebote zahlen sich aus
Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. In Westfalen-Lippe ist das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel: „Bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sind der Schlüssel, um die Verkehrswende erfolgreich in die Tat umsetzen zu können. Ein zielgerichtetes, fachbereichsübergreifendes Mobilitätsmanagement in den Kommunen spielt dabei eine wichtige Rolle. Nur wenn alle Beteiligten von der Planung bis zur Umsetzung von Mobilitätskonzepten an einem Strang ziehen, entstehen wirtschaftliche und bürgergerechte Lösungen.“ Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe, ergänzt: „Vernetzung ist dabei das A und O, denn auch in den Kommunen betrifft das Thema Mobilität oft viele Abteilungen gleichzeitig. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW und der NWL als Träger in Westfalen-Lippe unterstützen Sie partnerschaftlich dabei, maßgeschneiderte Mobilitätslösungen zu finden.“

Urkunden von der Verkehrsministerin
Insgesamt verlieh Verkehrsministerin Ina Brandes 70 kommunalen Vertreterinnen und Vertreter Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW, 280 Mitgliedskommunen gibt es mittlerweile landesweit.

Weitere Informationen über die Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW:
www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de.

Pressekontakt:

Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Landesgeschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW
Sharon Beatty
Glockengasse 37-39
50667 Köln
Telefon: 0221 20808-746
Mail: sharon.beatty@vrs.de

Nahverkehr Westfalen-Lippe
Knut Germann
Presse & Kommunikation
Friedrich-Ebert-Str. 19
59425 Unna
Telefon: 02303 2531-620
E-Mail: k.germann@nwl-info.de

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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