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Regionale 2016: Politik diskutiert Velo-Expressroute für das Münsterland

Mehr als 50 Interessierte informieren sich in Rhede über Radschnellwege

Im Mittelpunkt des Regionale 2016-Projektes REGIO.VELO.01 steht ein neuer ca. 60 km langer Radschnellweg, der Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Velen, Gescher und Coesfeld miteinander verbinden soll. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 hat diese Idee im November 2012 in die Projektliste der Regionale aufgenommen und die Teilnahme am „Planungswettbewerb Radschnellweg NRW“ des NRW-Verkehrsministerium befürwortet. Aus Sicht der Regionale 2016 bietet die Projektidee die Chance, neue Reichweiten, neue Räume und neue Zielgruppen für den Radverkehr zu erschließen und so eine attraktive Alternative z.B. für Berufspendler zu schaffen.


Eine solches interkommunal angelegtes Projekt benötigt die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger und der Kommunalpolitik der beteiligten Städte. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Teilnahme an dem Planungswettbewerb. Aus diesem Anlass informierten sich am vergangenen Dienstag (25. Juni 2013) im Ratssaal der Stadt Rhede mehr als 50 Interessierte Bürgermeister, Fachplaner und Kommunalpolitiker aus den sieben beteiligten Städten sowie von den Kreisen Borken und Coesfeld über den aktuellen Stand des Projektes. Eingeladen hatten die Regionale 2016 Agentur und die Stadt Rhede, die die Federführung in dem Projekt inne hat.


Welches Potential bietet der neue Radschnellweg? Welche Herausforderungen bedeutet das für die Städte? Welche Lösungsansätze gibt es bereits? Solche grundsätzlichen Themen stehen zu diesem frühen Zeitpunkt der Projektentwicklung im Mittelpunkt des Interesses – weniger die konkrete Trassenführung, die nach Erstellung einer ersten Konzeptstudie Thema weiterer Veranstaltungen sein wird. Kompetente Experten berichteten deshalb zunächst über aktuelle Studien und gelungene Projektbeispiele und informierten über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Mobilitätstrends. So berichtete Gernot Steinberg vom Büro Planersocietät aus Dortmund über den Stand zum Projekt „Radschnellweg Ruhr“ und Franz Linder vom Planerbüro Südstadt aus Köln über aktuelle Entwicklungen im Radverkehr und zum Thema Nahmobilität. Darüber hinaus stelle Nina Laudien vom Rose Fahrradversand aus Bocholt die Ergebnisse der Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2013“ vor.


„Bei dem Radschnellweg geht es um mehr als nur eine schnelle Radwegeverbindung. Die Velo-Express-Route kann Zubringer zur Bahn sein, einen Beitrag zur Gesundheitsförderung im Alltag leisten und bietet auch Wertschöpfungspotenzial für die heimische Wirtschaft“, zeigte sich Lothar Mittag, Bürgermeister der Stadt Rhede, von dem Projekt überzeugt. Für die Regionale 2016 Agentur begrüßte Dr. André Wolf die frühzeitige Einbindung der Kommunalpolitik und das große Interesse, das Politik und Verwaltung an dem Projekt zeigen.


Anknüpfend an diesen ersten Austausch mit der Kommunalpolitik wollen sich die Projektbeteiligten schon bald ganz konkret weiter informieren. Dazu geht es Mitte Juli auf Exkursion zu bereits existierenden Radschnellwegen in der Region Nimwegen/Arnheim.


Pressekontakt

Regionale 2016 Agentur GmbH

Michael Führs

Telefon: 02863/38398-12

Mobil: 0151/57144433

Telefax: 02863/38398-99

E-Mail: michael.fuehrs(at)regionale2016.de

Web: www.regionale2016.de

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Julia Lahann
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