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Rosskastanien mit dem Bakterium „Pseudonomas syringae“ erkrankt

Stadt fällt erkrankte Bäume am Verbindungsweg Jugendburg und PlatzanlageSV Westfalia Gemen e.V.

Der städtische Baubetriebshof hat bereits im Jahr 2013 am Verbindungsweg Jugendburg und Platzanlage SV Westfalia Gemen e.V. zwei Rosskastanien wegen Erkrankung mit dem Bakterium „Pseudonomas syringae“ und daraus resultierender Bruchgefahr fällen müssen.

Leider hat sich im Laufe der folgenden Baumkontrollen gezeigt, dass bei 5 – 6 weiteren Rosskastanien das Bakterium so weit fortgeschritten ist, dass eine Fällung, auch in der Vegetationsperiode, zwingend erforderlich ist. Weiterhin wurde festgestellt, dass die restlichen Bäume auch vom Bakterium befallen sind. Dieser Sachverhalt wurde zwischenzeitlich auch der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Borken mitgeteilt.

Um den Charakter einer Allee auf Dauer zu halten gibt es Planungen, die restlichen befallenen Bäume, bis auf einen prägnanten gesunden Einzelbaum, im Herbst ebenfalls zu fällen. Anschließend soll mit geeigneten Bäumen, analog zur Jugendburg wäre hier besonders die Linde zu nennen, eine neue Allee gepflanzt werden. Die Beleuchtungssituation soll dann ebenfalls geprüft werden.

Diese Krankheit der Rosskastanie lässt sich auch in vielen anderen Städten im Umkreis beobachten. Seit etwa Mitte der neunziger Jahre wird in Deutschland vermehrt ein Absterben von Rosskastanien im Öffentlichen Grün beobachtet. Betroffen sind vor allem ältere Bäume in Alleen und Parks aber vereinzelt auch in Privatgärten. Die Krankheitssymptome sind vielfältig. Die Kronen sind oft schütter oder weisen einseitiges Aststerben auf. Am Stamm treten punktförmige blutende Stellen oder vom Stammgrund ausgehend schwarz verfärbte nässende Bereiche auf. Die blutenden Flecken können auch in der Krone an den Hauptästen auftreten. Einige Kastanien zeigen Risse am Hautstamm. Als Ursache des Kastaniensterbens werden zurzeit vor allem das Bakterium "Pseudomonas syringae" verantwortlich gemacht.

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