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VHS-Vortrag: "Selig sind, die Verfolgung ausüben" - Päpste und Gewalt im Hochmittelalter

Am Dienstag, 06.09.2016, von 19.30 – 21.00 Uhr im Kloster Gemen

Zwar wissen wir um die "dunklen Schatten" der Geschichte und insbesondere auch der Kirchengeschichte, um rabiate Päpste, Gewalt und Kreuzzüge; aber waren das nicht "Betriebsunfälle" oder "Ausrutscher" einzelner Personen und Gruppen? Vom "Reformpapsttum" des 11. und 12. Jahrhunderts wurde die Frage, ob es Christen erlaubt sei, "für die Wahrheit" Gewalt anzuwenden, nicht nur positiv beantwortet, sondern auch eingehend religiös begründet. Der Legitimierung dienten Aussagen der Bibel, der Kirchenväter sowie Beispiele aus der Geschichte. Kirche wollte sich aus der Herrschaft der Kaiser befreien, die begonnen hatten, Päpste nach ihrem Gutdünken ein- und abzusetzen. Aus der Forderung nach Freiheit für die Kirche wurde schnell die Forderung nach päpstlicher Oberherrschaft in Kirche und Welt.

Der Vortrag, gehalten von Prof. Dr. Gerhard Althoff, findet am Dienstag, 06.09.2016, von 19.30 – 21.00 Uhr im Kloster Gemen, Freiheit 18, statt.

Der Eintritt kostet 6,00 €.

Karten können vorbestellt werden und sind an der Abendkasse erhältlich.

Anmeldungen sind in den Geschäftsstellen der VHS Borken möglich sowie in den Bürgerbüros der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen oder unter www.vhs.borken.de.

Kontakt für Presse und Medien:

Stadt Borken
Fachabteilung Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartnerin:
Julia Lahann
Leitung der Fachabteilung
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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