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Musica Famosa – Musik aus drei Jahrhunderten

Querflöte und Gitarre in der Gemener Marienkirche

Die Musikschule Borken lädt am Sonntag, 28.Februar ab 17 Uhr zu einem Lehrerkonzert in die Marienkirche Gemen ein. Martina Lohmann, Querflöte und Manfred Eichler-Lohmann, Gitarre, spannen unter dem Motto: „Musica Famosa“ einen musikalischen Bogen von der Barockzeit

bis ins 20. Jahrhundert. Der Kontrast von geblasenem und gezupften Klang hat durch alle Zeiten hindurch seinen unverwechselbaren Reiz behalten.

Als Programmauftakt erklingt die Suite d-moll von Johann Sebastian Bach. Diese Suite gilt als eine der letzten Werke des berühmten Barockkomponisten. Die Frage der originalen Besetzung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Aufführung mit Flöte und der Gitarre als Continuoinstrument liegt allerdings auf Grund der Satzweise, des Tonumfangs und des Charakters der Flötenstimme recht nahe.

Danach erklingt die Sonate G-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach, dem ältesten und berühmtesten Sohn Johann Sebastian Bachs. Carl Philipp Emanuel Bach gilt als einer der bedeutendsten Komponisten in der Zeit zwischen Barock und Wiener Klassik. Er war zu seinen Lebzeiten berühmter als sein Vater Johann Sebastian. In der Hansestadt verbrachte der große Musiker als städtischer Musikdirektor die letzten 20 Jahre bis zu seinem Tod 1788. Bis heute wird er deshalb auch der "Hamburger Bach" genannt. Fast sein ganzes Leben lang haben C.Ph.E. Bach Flötensonaten beschäftigt, bis hin zum beeindruckenden Alterswerk der sog. „Hamburger Sonate“ von 1786, nur zwei Jahre vor dem Ableben des Komponisten geschrieben. Vom ersten Ton der Sonate spürt man einen „neuen Atem“ und hört wie nahe diese Komposition der Klassik ist.

Nicolo Paganini, der Komponist des folgenden Werkes, der Sonate a-moll, hatte sich vor allem als Geigenkomponist etabliert. In der Musikgeschichte hat er sich als „Teufelsgeiger“ einen Namen gemacht. Weniger bekannt ist, dass Paganini auch ein sehr talentierter Gitarrist war und viele Werke für Gitarre komponierte.

In der musikalischen Auseinandersetzung mit dem Mittelalter entsand 1974 die „Petite Suite Médièvale“ des Franzosen Francis-Paul Demillac. Sie verweist nicht nur im Titel auf mittelalterliche Inspiration, sondern ist durchgängig kirchentonal komponiert. Dieses Originalwerk für Flöte und Gitarre gehört mit zu den meistgespielten Kompositionen für diese Besetzung.

Den Abschluss des Konzertes bilden dann drei Stücke des Argentieners Astor Piazzolla. Viele von Piazzollas Tangos sind nicht mehr im traditionellen Sinne tanzbar, dem eigentlichen Ziel der bisherigen Tangokompositionen, sondern in erster Linie Musik zum Zuhören. Seine neue Sichtweise in seinen Kompositionen verbindet er mit Anklängen der Unterhaltungsmusik bis hin zum Jazz. Trotz aller Neuerungen bleibt das Wesentliche des Tango erhalten. Er stellt sie nur in einem neuen Licht dar.

Herzlich willkommen sind alle Zeitreisenden in Sachen Musik bei freiem Eintritt.

Kontakt:

Stadt Borken
Stabsstelle Kommunikation
und Städtepartnerschaften
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartner:
Markus Lask
Leiter der Stabsstelle
Telefon: 02861/939-106
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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