Skip navigation

Planet Sonne

„Im Osten geht die Sonne auf.

Im Süden steigt sie hoch hinauf.

Im Westen will sie untergehen.

In Norden ist sie nie zu sehen.“

Diesen Spruch kennen viele noch aus ihrer Kindheit. Im Zentrum unseres Planetensystems steht ein riesiger, brodelnder Gasball, der wie ein Fusionsreaktor funktioniert. Unablässig verschmelzen in seinem Inneren Wasserstoffkerne zu Helium. Dieser nukleare Prozess heizt den Kern auf 15 Mio. °C auf und die Oberfläche immerhin noch auf 5.700 °C.

Unsere Sonne strahlt permanent Licht und Wärme ab und ermöglicht so erst alles Leben auf der Erde. Regelmäßig schießen riesige Gasfontänen aus der Sonne, manchmal hunderttausende Kilometer weit ins All. Ein unablässiger Strom von Sonnenteilchen, die durch unser Sonnensystem fliegen. Die Nacht über den Polarregionen kann durch sie zum Leuchten gebracht werden, wenn sie auf das Erdmagnetfeld treffen. Zu sehen sind dann farbenprächtige Polarlichter.

An der Sternwarte ist die Sonne wie im abgebildeten Foto zu sehen. Im Teleskop zeigt sie trotz ihrer gleißend hellen Oberfläche zarte Strukturen und sehr markante dunkle Stellen, die sogenannten Sonnenflecken, die einige hundert Grad kühler sind als die Umgebung.

Sonne in Zahlen

  • Durchmesser: 1.392.000 km
  • Masse: 333.000 Erdmassen
  • Rotationsdauer: ca. 30 Tage
  • Typ: G2V-Stern
  • Leuchtkraft: 400.000.000.000.000.000 Gigawatt